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SMOT mit Diamagnetismus?

 
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behdahh



Anmeldedatum: 15.09.2006
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: Di Nov 27, 2007 4:21 pm    Titel: SMOT mit Diamagnetismus? Antworten mit Zitat

Hallo,
seit ich vor einigen Monaten hier auf HCRS auf das Thema SMOT gekommen bin, läßt es mich nicht mehr los und ich habe viel darüber nachgegrüblt. Der Grund warum der so oft beschriebene Versuchsaufbau mit Stahlkugel nicht funktioniert liegt meiner Ansicht nach darin, daß beim Verlassen der Rampe (und natürlich auch davor, aber eben bei v=max am meisten) ein Strom in der Kugel induziert wird (ist ja ein bewegter Leiter im Magnetfeld), der der Ursache (also der Bewegung der Kugel) entgegen wirkt. Die Kugel wird also beim Verlassen ähnlich wie bei einer Wirbelstrombremse abgebremst - und zwar noch sehr lange nach dem Verlassen der Rampe, da das Magnetfeld ja auch noch in einigem Abstand vom Rampenende wirksam ist. Selbst wenn die Austrittsgeschwindigkeit sehr hoch erscheint bremst also das Magnetfeld auf der "rechten Seite" des SMOT aufgrund der Induktion die Kugel wieder ab.

Meine Idee dazu wäre nun, statt einer Stahlkugel, eine Kugel aus einem starken Dielektrikum (Wismut oder pyrolitischer Graphit) zu verwenden - der auf jedenfall auch ein schlechter elektrischen Leiter ist oder gar Isolator (Wismut hat zwar eine el. Leitfähigkeit, aber zumindest die niedrigste aller Metalle - wie's beim Graphit aussieht weiß ich nicht). Beim austritt aus dem SMOT dürfte dadurch keine nennenswerte Induktion auftreten und der Bremseffekt also ebenfalls ausbleiben.

Wie denkt ihr darüber? Hat das vielleicht schon jemand mal mit seinem SMOT probiert?

lg,
Behdahh
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rue



Anmeldedatum: 17.05.2004
Beiträge: 335
Wohnort: Kärnten/Österreich

BeitragVerfasst am: Di Nov 27, 2007 8:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich glaube, du verwechselst da was. Eine Kugel aus einem diamagnetischen MateriaL
würde von den Magneten der Rampe nicht angezogen, sondern abgestoßen werden - also
gar nicht die Rampe hinauf rollen.

Das mit den Wirbelströnem in einer Kugel aus Stahl ist schon richtig. Wenn man diese
verhindern wollte, bräuchte man nur eine Kugel aus Ferrit nehmen, die man allerdings
erst einmal auftreiben bzw. schleifen müsste. Die größeren Verluste würde ich trotzdem mal
intuitiv dem Rollwiderstand zuschreiben.

Ich hab auch mal versucht in dem thread http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=323 verständlich zu machen warum sich das SMOT
so eigenartig verhält, aber schulphysikalische Erklärungen wollen hier manche nicht
als ausreichend hinnehmen und vermuten "mehr" dahinter.

Rüdiger
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behdahh



Anmeldedatum: 15.09.2006
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: Mi Nov 28, 2007 2:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Müßte nicht auch bei Abstoßung ein Drehmoment entstehen und die Kugel rauflaufen - oder habe ich da einen Gedankenfehler?
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