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Mehr Ausgangsspannung, wie?

 
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Lehrling



Anmeldedatum: 21.10.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: So Okt 21, 2007 8:13 pm    Titel: Mehr Ausgangsspannung, wie? Antworten mit Zitat

Nabend, David mein Name und bin neu hier, und generell neu im gebiet hochspannung, aber mit elektronik allge,mein habe ich schon gute kenntnisse, jetzt durch den beruf informationselektroniker hab ich das ein oder andere extra mit dazugelernt, was ich selber noch nicht rausgefunden habe oder noch nicht angelesen habe.

Aber hochspannung hat mich schon immer irgendwie fasziniert, aber wollt mich da nie so recht rantrauen.
Nun hat sich aber die gelegenheit ergeben, erstmalig selber mit Hochspannung etwa srumzuexperimentieren.
Meine Plasmakugel (nennt man die so?) ist kaput gegangen, also die große glaskugel wo die funken drinnen rumfunken ist kaput gegangen...hat kumpel im suff runtergeschmissen, ich nicht, bin unschuldig Very Happy

Naja wie dem auch sei, habe halt gleich die elektronik ausgebaut und erstmal den TIP122 transistor, der anscheint der pulsgenerator für die HV spule da ist erstmal schön gekühlt mit nem aktivkühler, da mir aufgefallen ist, wenn ich nen Arc bilde, das der dan richtig heiß wird der kleine da *g*
naja abwärme stellt da kein problem dar.
Allerdings ist da nicht wirklich viel spannung dahinter...so nen Lichtbogen zünde muss ich so auf nen halben zentimeter ran an die masse, dann kann ich den bogen auf max 2cm auseinanderziehen...

Naja gut, die tage sollte nen PWM Hochspannungsgenerator eintüdeln bei mir, mit ~80KV @ 24V VDC...hoffe mal, das da mehr geht.

Aber wenn ich das so sehe mit den riesigen teslaspulen und so, was da an spannungen herschen...das ist schon nen gewaltiger unterschied zu nem kleinen teslatrafo :/

Kann man die spannung nicht auch irgendwie anders höher bekommen ohne so ne teslacoil? also ohne so nen Turm? damit dan die Funkenstrecke zwischen dem HV kabel und masse größer wird?

gibts eine seite im netz, wo einem genau erklärt wird, wie genau das prinzip so einer teslaspule ist? verstehe das nicht ganz, was genau da auf resonanz gebracht wird...so ne spule arbeitet ja nicht wie nen normaler trafo mit nem änderdem magnetfeld, soviel habe ich da schonmal mitbekommen *g* aber wie genau die funktionieren weis ich noch nicht :/
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pese



Anmeldedatum: 18.10.2007
Beiträge: 5
Wohnort: TRIER /D-

BeitragVerfasst am: So Okt 28, 2007 11:05 pm    Titel: Re: Mehr Ausgangsspannung, wie? Antworten mit Zitat

Lehrling hat Folgendes geschrieben:
Nabend, David mein Name und bin neu hier, und generell neu im gebiet hochspannung, aber mit elektronik allge,mein habe ich schon gute kenntnisse, jetzt durch den beruf informationselektroniker hab ich das ein oder andere extra mit dazugelernt, was ich selber noch nicht rausgefunden habe oder noch nicht angelesen habe.

Aber hochspannung hat mich schon immer irgendwie fasziniert, aber wollt mich da nie so recht rantrauen.
Nun hat sich aber die gelegenheit ergeben, erstmalig selber mit Hochspannung etwa srumzuexperimentieren.
Meine Plasmakugel (nennt man die so?) ist kaput gegangen, also die große glaskugel wo die funken drinnen rumfunken ist kaput gegangen...hat kumpel im suff runtergeschmissen, ich nicht, bin unschuldig Very Happy

Naja wie dem auch sei, habe halt gleich die elektronik ausgebaut und erstmal den TIP122 transistor, der anscheint der pulsgenerator für die HV spule da ist erstmal schön gekühlt mit nem aktivkühler, da mir aufgefallen ist, wenn ich nen Arc bilde, das der dan richtig heiß wird der kleine da *g*
naja abwärme stellt da kein problem dar.
Allerdings ist da nicht wirklich viel spannung dahinter...so nen Lichtbogen zünde muss ich so auf nen halben zentimeter ran an die masse, dann kann ich den bogen auf max 2cm auseinanderziehen...

Naja gut, die tage sollte nen PWM Hochspannungsgenerator eintüdeln bei mir, mit ~80KV @ 24V VDC...hoffe mal, das da mehr geht.

Aber wenn ich das so sehe mit den riesigen teslaspulen und so, was da an spannungen herschen...das ist schon nen gewaltiger unterschied zu nem kleinen teslatrafo :/

Kann man die spannung nicht auch irgendwie anders höher bekommen ohne so ne teslacoil? also ohne so nen Turm? damit dan die Funkenstrecke zwischen dem HV kabel und masse größer wird?

gibts eine seite im netz, wo einem genau erklärt wird, wie genau das prinzip so einer teslaspule ist? verstehe das nicht ganz, was genau da auf resonanz gebracht wird...so ne spule arbeitet ja nicht wie nen normaler trafo mit nem änderdem magnetfeld, soviel habe ich da schonmal mitbekommen *g* aber wie genau die funktionieren weis ich noch nicht :/


http://pese.cjb.net/tesla.html
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Ambassador



Anmeldedatum: 22.05.2007
Beiträge: 756

BeitragVerfasst am: Mo Okt 29, 2007 7:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Primärseitig existiert ein LC (Primäre Teslaspule + Kondensator + Funkenstrecke), angetrieben von einem Trafo (üblicherweise).
Sobald die Spannung im LC die Durchbruchsspannung an der Funkenstrecke erreicht, schliesst sich der bisher offene Schwingkreis durch den Ionenkanal, der sich an der Funkenstrecke bildet, und der LC beginnt zu schwingen (gedämpfte Schwingung), bis die Energie im primären LC aufgebraucht ist und der Iodenkanal erlischt. Ab dann lädt sich der Kondensator erneut, und der Spass geht wieder von vorn los.
Sekundärseitig existiert ebenso ein LC ... eine Sekundärspule mit vielen Windungen, angeschlossen an eine Kapazität (Der Ring, die Kugel, oder was immer man oben an der Spule befestigt. Diese beiden LCs müssen in Resonanz gebracht werden, damit die Übertragung optimal funktioniert.
Zitat:
Kann man die spannung nicht auch irgendwie anders höher bekommen ohne so ne teslacoil? also ohne so nen Turm? damit dan die Funkenstrecke zwischen dem HV kabel und masse größer wird?
HF macht den Unterschied. HF AC erlaubt viel längere Funkenstrecken, und RESONANZ im sekundären LC erlaubt eine hohe Impedanz auf der Primärseite relativ zur Quelle und wenig Leistungsinput bei hoher Ausgangsspannung und langer Funkenstrecke.

Aaron
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Andy



Anmeldedatum: 12.02.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: Di Okt 30, 2007 3:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
ich habe mir eine Hochspannungskaskade gebaut. Als Kondensatoren habe ich einfach Glasplatten, ca. 25cm *15cm * 0,5cm, beidseitig mit Alufolie beklebt verwendet. Wichtig ist, dass man zwischen Rand der Glasplatten und Alufolie so 1,5-2cm Platz lässt, damit es am Kondensator keine Überschläge gibt. Die Hochspannungsdioden habe ich mir in München in der "Straße der Elektronik" (ich glaube Schillerstraße) gekauft, ich glaube Holzner hieß der Laden. Ich habe sie allerdings noch mit Epoxi ummantelt, da sie zwar eine Spannungsfestigkeit von 20kv haben (ich glaube bis 100kv hat er sie im Sortiment), aber der Abstand von Anode zu Kathode ist nur 1cm, womit es Überschläge gibt. Aufgebaut habe ich das dann in Turmform, wobei der Turm aus zwei Türmen bestand, wobei einer 2 und der andere 3 Kondensatoren fasste, so dass ich insgesammt 5 Kondensatoren verbaute. Dadurch ähnelte der Aufbau stark dem Schaltbild, wie Kaskaden normalerweise dargestellt werden. Anschließend habe ich jeweils die übereinanderliegenden Kondensatoren in einem Turm mit einem Kabel verbunden, das mittig an zwei stellen abisoliert wurde. An diesen abisolierten stellen habe ich dann mit weiteren Kabeln die Dioden befestigt, die die Türme miteinander verbinden. Als Hochspannungsgenerator habe ich einen Heiztrafo genommen, der eine Sekundärspannung von 10kv hatte. Somit hatte ich am Ende 50kv. Da ich den Turm noch einmal baute, nun aber die Dioden andersherum beschaltete, konnte ich beide Halbwellen ausnützen, so dass ich am anderen Turm -50kv erhielt, also gesammt eine Potentialdifferenz von 100kv. Die Kosten hielten sich in Grenzen, und viel Zeit musste ich auch nicht in das Projekt stecken, ich glaube es waren so um die 10 Arbeitsstunden
Nun will ich mir, wenn es die Zeit zulässt einen Marxgenerator bauen. Auch hier kann man mit den Kondensatoren wieder improvisieren, und der restliche Aufbau dürfte auch nicht so schwer sein.
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Lehrling



Anmeldedatum: 21.10.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Sa Nov 17, 2007 6:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hmm, jagut, wenn man schon ne teslaspule hat kann man mit den schwingkreisen versuchen was rauszuholen.
ich habe aber nur so einen Bausatz, mit nem BUZ325 als Treiber...
dieser hochspannungsgenerator schaut aus, wie der aus nem Fernseher...also wie so nen zeilentrafo.

ich kann die Platine mit 12-30V betreiben, bei 24V errieche ich ca 8cm funkenstrecke gegen masse, aber die funken schlagen nicht von selber in der luft umher...sowas wollt ich eigentlich mal nachbauen.


was mir aber aufgefallen ist, wenn da kein Funke zustande kommt, zischt der zeilentrafo so komisch, und wird auch recht warm habe ich den eindruck (natürlich habe ich da den strom weggenommen und die HV ausgänge kurzgeschlossen bevor ich da was anpacke xD)


ich frage mich, wie sehr das da rumfunkt wenn man 30V draufgibt, aber da fehlt mir das passente netzteil im moment :/


aber warum wird das dingens warm und zischt, wenn da kein ARC zustande kommt?

auserdem ist da noch nen Poti drannen, denke mal damit kann man die pulsfrequenz ändern, nur was bringt das? wenn ich den zudrückdrehe ist die funkenstrecke nimmer so hoch, und die funkenstrecke schaut auch nicht mehr so stark aus :/
in der beschreibung steht was von 20Khz schaltfrequenz...

so ist das teil ja nicht schlecht, damit bekomme ich luft zum brennen bei ca 2cm funkenstrecke, oder kupfer/stahl zum verglühen (natürlich keine massiven träger oder sowas)


ich glaube mal nicht, das ich damit eine Teslapsule antreiben kann, oder? denke da ist die spannung schon viel zu hoch :/
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