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magnetischer qasi-Monopol
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Idefix



Anmeldedatum: 09.09.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Sa Sep 09, 2006 8:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steve,

Es gibt tatsächlich Magnet Ringe oder Scheiben, wo der Pol aussen und in der Mitte ist, nennt sich "radial magnetisiert"
link:http://www.ibsmagnet.de/ibs_r/de/navi.php?sess=c38f78fac2a04299ab06fffc96ab54be

vielleicht hilft dir das was
_________________
...hätt ich nur nicht damit angefangen...
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moonwalker



Anmeldedatum: 13.09.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Mi Sep 13, 2006 4:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
mich interessiert was ganz anderes. Das es keine Monopole gibt, das denke ich auf jeden Fall. Vor allem weils direkt aus den Maxwell Gleichungen kommt. Und alles was aus denen kommt ist die reine Wahrheit. Wink
Auf jeden Fall. Mein Mitbewohner versucht gerade seine Maus irgendwie zum schweben zu bekommen. Is recht schwierig ein genug homogenes Feld hin zu bekommen. Ich hatte im Internet aber kürzlich eine Anordnung von normalen Magneten gefunden, die auf der einen Seite verstärken, auf der anderen Seite fast komplett abgeschwächt werden. Ich weiß aber nicht mehr genau, wie das aus sah. Vll. kennt die einer von euch...
Gruß Sebi
P.s. Ich habs gefunden, das ganze heißt Halbach Array und sieht recht genial aus. Einfach mal googlen
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smart



Anmeldedatum: 12.06.2004
Beiträge: 545

BeitragVerfasst am: Do Sep 14, 2006 10:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant, und tatsächlich, nach den Physiklehrern müsste das Prinzip funktionieren. Wär es irgendwie seitlich weggeschwebt, wär es ja noch verständlich, aber das es sich anzieht ist schon verlüffend.
_________________
Es sind die Dinge hinter den Dingen die die Dinge geschehen lassen.
Smile
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behdahh



Anmeldedatum: 15.09.2006
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: Fr Sep 22, 2006 9:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Halbach-Array finde ich äußerst interessant. Für alle die keine Lust haben zu googeln: http://de.wikipedia.org/wiki/Halbach-Array
Was leider nirgends erklärt wird, ist *warum* sich in dieser Anordnung das Feld so verhält, wie es sich verhält - die Anordnung scheint polmäßig doch ziemlich ausgewogen. Kann mir das jemand erklären?
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Fr Dez 08, 2006 12:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@behdahh:

Das mit dem Halbach-Array ist eigentlich einfach zu erklären: es ist genauso unsymmetrisch wie ein Hufeisenmagnet. Der hat seine Pole auch beíde auf der gleichen Seite, während das Magnetmaterial auf der anderen Seite ist. Von der Unsymmetrie her betrachtet könnte ich flapsig ausgedrückt einige Hufeisenmagnete nebeneinanderstellen: UUUUUU
Dann habe ich als Ergebnis was, das so entfernt an ein Halbacharray erinnert. Wäre das plausibel für Dich?

Und man muß bedenken, Nord- und Südpole sind ja gleichermaßen auf der Polseite zu finden. Es ist da ja nicht nur ein Pol der ins Nichts führt.
_________________
Grüße, Stefan
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Di Dez 12, 2006 9:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

Um auf den Qasi-Monopol zurückzukommen:

ich hab wo im Netz eine Simulationsrechnung gesehen für so eine geschlossene Kugel. Das Ergebnis war daß die Feldstärke praktisch auf 0 zurückgeht. Das deckt sich mit meiner Vermutung.
_________________
Grüße, Stefan
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Fr Dez 22, 2006 10:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Und um auf meine Schwebeversuche zurückzukommen:
Ich denke an die Topf-in-Topf Schwebe. Inzwischen bin ich der Meinung, daß das doch nicht geht. Die vielen Einzelmagnete, die man nebeneinanderklebt, verhalten sich bezüglich ihres Gesamtfeldes wie ein sehr großer, flacher Scheibenmagnet. Und dadurch, daß ein großer Magnet eine ganz andere "Reichweite" hat,- will sagen, die Feldlinien verlaufen mit geringerer Krümmung, - ändert sich auch der Gradient des Kraftverlaufs. Das macht das ganze System aber wieder instabil.
Ich kann es eigentlich nicht richtig erklären wie ich das meine, tut mir leid. Aber ich glaube ein statisches Schweben ist, wenn überhaupt, dann nur auf andere Art zu erreichen.

Ich glaube immer noch, daß das Earnshaw-Theorem nicht stimmt, und ich werde früher oder später Versuche dazu machen.
Es gibt da einige Ideen dazu und ich bin den Bedingungen auf der Spur, die für ein Schweben zu erfüllen sind. Die Suche bezieht sich dabei auf die Bereiche Kraftgradienten, Konvergenz von Feldlinien, Steifigkeiten von Magnetfeldern und Freiheitsgraden die einzuschränken sind.
Aber Magnetismus ist ein erstaunlich komplexes Thema, sodaß eine vernünftige Postulierung von Ergebnissen schwer fallen dürfte. Lieber möchte ich was experimentieren und daraus lernen.

(jaja, hätte man auch weniger geschwollen ausdrücken können)
_________________
Grüße, Stefan
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: Fr Okt 19, 2007 10:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Grad habe ich im Netz rumgestöbert,...

...da bin ich auf diese Seite gestoßen:
http://htwm.de/lmt/forschun1.htm
Und wenn man da Bild 6 anschaut, dann muß ich sagen, das sieht schon fast nach freiem Schweben aus. Jetzt haben wir aber noch einen Freiheitsgrad entlang der Schiene. Gut, da kann ich unten in der Gondel noch einen Magneten einbauen und dem zwei abstoßende Magnete gegenüberstellen.

Meine Ansätze sind zwar andere, aber hier kommen die gleichen prinzipiellen Dinge zum Tragen:
1. Nutzung von langen Verbindungsstegen ("Hebel")
2. Koppelung von mehreren, nicht gleichsinnig ausgerichteten Magneten über eine Art Rahmensystem
3. in diesem (nicht in meinem) Fall Nutzung der Schwerkraft als Ausrichtungshilfe.

Wie gesagt, ich möchte erst mal basteln, dann sehen wir weiter.


Aber jetzt nochmal doof zurückgefragt: dieser magnetische Hängegleiter ist doch bereits ein Beweis der Ungültigkeit des Earnshaw Theorems, oder fasse ich das falsch auf?
Oder wird Earnshaw regelmäßig falsch zitiert?
_________________
Grüße, Stefan
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Steve



Anmeldedatum: 20.12.2004
Beiträge: 539

BeitragVerfasst am: So Okt 21, 2007 4:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern hatte ich das Glück, am Flohmarkt einige gleichgroße Ringmagnete kaufen zu können, so was wie von relativ kleinen Lautsprechern.

Ich habe mal vor einiger Zeit eine Beobachtung gemacht: wenn man einen kleinen Magneten in Abstoßungsrichtung in einen Ringmagneten bringt, so wird der kleine Magnet im Ringmagneten radial zentriert. Gleichzeitig herrscht aber in axialer Richtung eine ziemliche Abstoßung. Sobald der kleine Magnet über den Mittelpunkt des Ringmagneten hinaus geschoben wird, schnappt die Abstoßung in die andere Richtung über.

Jetzt war meine Idee die, daß ich vielleicht die Steilheit dieses Abstoßungseffekts herabsetzen könnte (bei hoffentlich gleich starker Zentrierung), indem ich mehrere Ringmagnete aneinandersetze und den kleinen Magneten im Bereich der parallelverlaufenden Feldlinien plaziere.

Ich hatte noch nicht viel Zeit zum experimentieren, aber es hat sich im Schnelltest anscheinend gezeigt, daß der Zentriereffekt im Bereich eines parallelen Umgebungsfeldes nicht so hinhaut. Das kann aber auch damit zu tun haben, daß aufeinandergesetzte Ringmagnete im Inneren kein so schönes Parallelfeld aufweisen wie ein magnetisiertes Rohr mit gleichen Abmessungen.
Ich hatte gehofft, daß die Feldlinien das Bestreben haben, sich um den kleinen Magneten gleichmäßig zu verteilen und den kleinen M. damit zu zentrieren.
Anscheinend kommt aber die Zentrierung eher irgendwie durch die konvergente Anordnung der Feldlinien des Ringmagneten zustande.

Aber ich werde das weiter experimentell überprüfen.

Das verringert allerdings meine Hoffnung darauf, rein permanentmagnetisches Schweben hinzubekommen. Embarassed
_________________
Grüße, Stefan
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