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Wunder [aus Physikforum]

 
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joe



Anmeldedatum: 26.06.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Mo Jul 23, 2007 1:10 pm    Titel: Wunder [aus Physikforum] Antworten mit Zitat

@uli.paul

uli.paul hat Folgendes geschrieben:

Aber das sind Fragen, die nicht ins Physikforum gehören. Und die Physiker auch nicht interessieren, denn Gott verbringt seine Wunder so selten, dass man sie vergessen kann!!! Antwort bitte im Esoterikforum und defnitiv nicht hier!


Zitat uli.paul: "...denn Gott verbringt seine Wunder so selten,..."

Schlußfolgerung:

1. Es gibt einen Gott (Gottesbegriff: http://www.humanistische-aktion.homepage.t-online.de/gott.htm)

2. der Wunder vollbringt (Wunder: http://de.wikipedia.org/wiki/Wunder)

3. die man zählen kann (die Du gezählt hast --> "selten") http://www.diewunderseite.de/

Ich glaub's nicht: Du GLAUBST das alles??????

joe
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Di Jul 24, 2007 5:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ah joe, solche Antworten liebe liebe ich, denn die zeigen, dass einer mitdenkt:

Zitat uli.paul: "...denn Gott verbringt seine Wunder so selten,..."

Yeah, man! -Du hast mich wahrscheinlich mit GG verwechselt. Aber Deine Argumentation ist voll ok. Ich bin ein Atheist, aber einer, der nicht pauschal die Existenz eines Gottes verleugnet - wie kann ich auch etwas leugnen, dessen Existenz oder das Gegenteil ich garnicht beweisen kann?

Alle merken: Wenn ich von Gott rede, dann ist damit garantiert nicht der dumme Gott gemeint.
_________________
Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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joe



Anmeldedatum: 26.06.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Di Jul 24, 2007 8:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

uli.paul hat Folgendes geschrieben:


Yeah, man! -Du hast mich wahrscheinlich mit GG verwechselt.


Sorry, wenn ich Dir Worte in den Mund gelegt habe, die Du nie gesagt hast, hab's halt bei Dir gelesen. Aber Ihr "filettiert" Eure Aussagen gegenseitig dermaßen, dass ich mich am Ende schwertue außeinanderzuhalten was der Kern der Aussage ist (oder wessen Meinung wiedergegeben wird).

Aber eine Bemerkung sei mir gestattet:

uli.paul hat Folgendes geschrieben:

Ich bin ein Atheist, aber einer, der nicht pauschal die Existenz eines Gottes verleugnet - wie kann ich auch etwas leugnen, dessen Existenz oder das Gegenteil ich garnicht beweisen kann?
Alle merken: Wenn ich von Gott rede, dann ist damit garantiert nicht der dumme Gott gemeint.


http://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus : „Atheismus“ steht im weiteren Sinn für die Abwesenheit des Glaubens, dass es göttliche Wesen gibt, und im engeren Sinn für den Glauben, dass es keine göttlichen Wesen gibt.

Zitat uli.paul: "...wie kann ich auch etwas leugnen, dessen Existenz oder das Gegenteil ich garnicht beweisen kann?
Alle merken: Wenn ich von Gott rede, dann ist damit garantiert nicht der dumme Gott gemeint."

Wenn einer Entität (: http://de.wikipedia.org/wiki/Entit%C3%A4t ) Eigenschaften (dumm, intelligent, schön, allwissend...) zugewiesen werden (können), dann MUSS vorher zwingend Existenz der Entität beweisbar sein.

Du befindest Dich in Deiner Argumentation also in einem selbsterzeugtem Paradoxon (: http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon )

joe

p.s.: ich möchte hiermit meine Argumentation zu diesem Thema abschließen
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Mi Jul 25, 2007 5:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi joe,

Deine Einwände sind sehr interessant. Und darum lasse ich Dich jetzt nicht aus der Diskussion.

"Zitat uli.paul: "...wie kann ich auch etwas leugnen, dessen Existenz oder das Gegenteil ich garnicht beweisen kann?
Alle merken: Wenn ich von Gott rede, dann ist damit garantiert nicht der dumme Gott gemeint."
"

Zwischen einer subjektiven Gewissheit und einer objektiven Gewissheit gibt es halt doch ein paar Unterschiede. Ich bin Atheist aus einer subjektiven Entscheidung, aber kann ich daraus gleich schließen, dass Gott überhaupt nicht existiert? Gewisslich nicht, denn dazu reicht mein Wissen nicht aus.


Und ehrlich gesagt: Einem Atheisten geht es nicht um die Verleugnung von irgendeinem Gott, sondern um das Finden des Glücks ohne ihn/sie.
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Jeder Schwachkopf kann behaupten - aber nur wenige können beweisen.
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joe



Anmeldedatum: 26.06.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Mi Jul 25, 2007 8:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

uli.paul hat Folgendes geschrieben:

Deine Einwände sind sehr interessant. Und darum lasse ich Dich jetzt nicht aus der Diskussion.


Ok, ich will nicht unhöflich sein...

uli.paul hat Folgendes geschrieben:

Zwischen einer subjektiven Gewissheit und einer objektiven Gewissheit gibt es halt doch ein paar Unterschiede.


das meinte ich, der Mensch hat die schlechte Angewohnheit, seine subjektiven Gewissheiten für allgemeingültig zu halten. Daher auch das Aneinandervorbeireden in verschiedenen Foren....

uli.paul hat Folgendes geschrieben:

Ich bin Atheist aus einer subjektiven Entscheidung, aber kann ich daraus gleich schließen, dass Gott überhaupt nicht existiert? Gewisslich nicht, denn dazu reicht mein Wissen nicht aus.


Eben, daher befinden wir uns hier auf der Ebene des Glaubens, und ein Glaube ist per se nicht beweisbar. Daher hat jeder der seine subjektiven "Glaubenswahrheiten" mitteilt, 100% seine Wahrheit gesagt, da sie mit Argumenten wie: "...das ist aber wissenschaftlich nicht bewiesen..., weil eigentlich ist es so und so...." nicht entkräftet werden können.

Ich wollte durch meine Statements einfach ausdrücken, dass die Verquickung von Wissenschaft und Glaube unweigerlich in einem Paradoxon enden muss.

Und damit sind wir beim "filettieren" des Begriffes Wissenschaft (: http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft).

"Ich weiß, daß ich nichts weiß", ist ein bekannter Ausspruch des Sokrates, in dem er die wichtigste Erkenntnis seines Forschens zusammenfaßte.
Diesen absoluten Skeptizismus gegenüber der Erkenntnisfähigkeit des menschlichen Geistes setzte er der Selbstüberhebung der Sophisten entgegen, die auf ihr Wissen stolz waren.
Für ihn, und auch für Pythagoras, trat die Philosophie, (= das Suchen nach der Weisheit), an die Stelle der "Wissenschaft" (eher "Weisheit", sophia), der Sophisten.

...und Philosophie ist von Glaube nicht weit entfernt, da ein Glaubender oft auch ein Suchender ist.

Für mich gilt: ich glaube dass ich die Kategorien (: http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie_%28Philosophie%29) unseres Daseins mit meinen menschlichen Fähigkeiten niemals werde fassen können. Ich hoffe dass ich nach meinem Tod wenigstens einen kleinen Teil dieser Kategorien werde erkennen können; wäre ewig schade wenn's nicht so wäre, denn ich liebe die Erkenntnis (... neben meiner Frau natürlich...)

Glaube, Hoffnung und Liebe eben.

joe

p.s.: wie oben
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uli.paul



Anmeldedatum: 04.02.2006
Beiträge: 669
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Do Jul 26, 2007 3:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Joe,

mir ging es bei der Eröffnung des Threads weniger um die althergebrachten Probleme:

Selbst Theologen haben ein Problem "Gott" zu definieren. Erinnert sei bloß an die Frage, ob Gott einen Stein erschaffen kann, der so schwer ist, dass er ihn nicht mehr heben kann (Die Frage nach der Allmächtigkeit). Oder sonst etwas erschaffen, dessen er nicht mehr Herr ist. Für jeden denkenden Menschen ist die Antwort klar: Allmächtigkeit kann es aus Prinzip nicht geben (weil sie sich selbst widerspricht), aber warum gibt es immer noch die christliche Kirche? Oder die mohammedanische?

Mir ging es mehr um die Frage: existiert (u.U.) ein Wesen, das aus eigenem Entschluss (setzt freien Willen voraus) in unsere Welt eingreifen kann? Und wenn: wie und wieso kann es das? Wie interagiert es mit unserer Welt? Woher weiß es, was gerade wo passiert? Also eines, das "allwissend" ist. Aber m.E. läuft das auf den selben Widerspruch wie bei der "Allmächtigkeit" hinaus: Um nicht bloß lexikalisch alles zu wissen, sondern um auch zu wissen, was man weiß, braucht es Zusatzinformationen (manchmal auch Meta-Informationen genannt) - und die brauchen zusätzlichen Speicher.

Also kann "Gott" nicht Teil unseres Universums sein - aber wie wechselwirkt er dann mit diesem Universum? Und vor allem: warum? Hat der nichts besseres zu tun? Und wieso hält er sich bei den Naturgesetzen konsequent heraus? Aber ansonsten kümmert sich um die/das Verdauung/Wohlergehen von ... (Name/Bezeichnung nach Belieben einsetzen)?

Das ist doch alles Unsinn. Aber auch durch diese Feststellung wird uns "ER" immer noch verfolgen, auch wenn "ER" garnicht in die Diskussion gehört - manche haben die Aufklärung einfach verpasst.
_________________
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joe



Anmeldedatum: 26.06.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Do Jul 26, 2007 7:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

uli.paul hat Folgendes geschrieben:

aber warum gibt es immer noch die christliche Kirche? Oder die mohammedanische?


Es ist nicht meine Art mit Gegenfragen zu antworten, aber hier muß ich: Warum rauchen Menschen immer noch?

uli.paul hat Folgendes geschrieben:

Also kann "Gott" nicht Teil unseres Universums sein...

Richtig: mit Betonung auf UNSERES, das heißt so wie WIR das Universum sehen, oder anders ausgedrückt, so wie das Universum (Materie, Naturgesetzte...) sich unseren Rezeptoren (Sinne, Verstand) darstellt.
Ich meine wir können gar nicht (wir sind unfähig) diese Metainformationen von denen Du sprichst erlangen, weil wir eben Gefangene unserer Physik (nicht nur Physis) sind.
Diese Metainformationen habe ich in meinem vorherigen Statement Erkenntnis genannt.
Die Naturgesetze stellen sich, so wie wir meinen, als unverrückbare Gesetze dar, weil wir sie nur in unseren Raum-Zeitkategorien erfassen können. Und in diesen Kategorien sind sie auch als wahre Gesetze manifest, aber eben beschränkt auf diese Kategorien.

Wir haben nicht die Fähigkeit andere Kategorien zu BEWEISEN, weil die Beweisführung, derer wir mächtig sind, eben wieder nur in unseren Kategorien (derer wir mächtig sind) stattfinden kann.

Und wichtig: diese Kategorien, die eventuell außerhalb unserer fassbaren Kategorien existieren, müssen nicht unbedingt mit einem "Gott" gleichzusetzen sein. Man denke nur an Kategorien außerhalb unserers Raum-Zeitgefüges; ja ich weiß, sind für uns nicht vorstellbar, aber deshalb unmöglich?


uli.paul hat Folgendes geschrieben:

Mir ging es mehr um die Frage: existiert (u.U.) ein Wesen, das aus eigenem Entschluss (setzt freien Willen voraus) in unsere Welt eingreifen kann? Und wenn: wie und wieso kann es das? Wie interagiert es mit unserer Welt? Woher weiß es, was gerade wo passiert?


Aus den oben genannten Gründen und aus meinen vorherigen Statements abzulesen:
eine Frage des GLAUBENS!

joe


p.s.: hoffe bin nicht unhöflich, wenn ich hier ende

joe

p.s.: Ich möchte die Diskussion jetzt wirklich beenden, also nicht böse sein, wenn ich nicht mehr antworte.
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George Green



Anmeldedatum: 28.02.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: Do Jul 26, 2007 8:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage mit dem Stein ist eine ziemlich dumme Frage, die können nur Leute stellen die glauben sie könnten Gott überlisten.
Schliesslich sind WIR es die solche Fragen beantworten oder nicht und da sind WIR mit unserer Weisheit am Ende.
Dass sich "Allmächtigkeit" wegen solcher Dummheiten widerspricht beweist nur die Einfalt des Menschlichen Geistes.
Deswegen gibt es noch die "christliche Kirche", eine "mohammedanische" gibt es eh nicht.

- Also kann "Gott" nicht Teil unseres Universums sein -

Richtig, ER ist kein Teil von Irgendwas.

- Wie wechselwirkt er dann mit diesem Universum? -

Stelle diese Frage anders: Was, würde ER es nicht tun?

- Und vor allem: warum? -

Auch wenn Dir wohl auf die Schnelle Niemand diese Frage beantworten kann sollte das Dich nicht daran hindern, weiter darüber nachzudenken.

- Hat der nichts besseres zu tun? -

Das klingt schon fast wie eine Beleidigung...

- Und wieso hält er sich bei den Naturgesetzen konsequent heraus? -

ER hat sie erschaffen und hält sich daran, bis zum Jüngsten Tag.

- Aber ansonsten kümmert sich um die/das Verdauung/Wohlergehen von ...? -

Sein Wissen ist allumfassend, "das Buch ist geschrieben, die Schreibfedern sind hochgehoben und die Tinte ist getrocknet."

- ..wird uns "ER" immer noch verfolgen.. -

ER verfolgt uns nicht, ER lässt uns gewähren.

So einfach ist das.
George
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