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so baut man ein BESSLER-RAD

 
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Do Aug 03, 2017 11:23 am    Titel: so baut man ein BESSLER-RAD Antworten mit Zitat

Hallo-

Wie ein Bessler-Rad aussieht, kann man herausfinden - ist aber mit
einigen Proben und logischen Kombinationen verbunden.

Der Ansatz betrifft die klassischen Mechanik des Mittelalters des 17-ten bis 18-ten Jahrhunderts.

Als Vorläufer die wirklich funtionieren, gelten u.a. das Somerset-Rad
aus England und das Leupold-Rad aus Deutschland.

Wer sich mit dem Thema befasst , sollte mit den Kräften im Rotierenden
System vertraut - oder doch mindestens praktisch-experimentell bekannt sein.

Frage Nr. 1:
Kann ein selbstlaufedes, d.h. mit Schwerkraft betriebenes Rad überhaupt
funktionieren und wo kommt es in der Natur in beobachtbarer Variante vor.?
Antwort:
Mit den Mitteln de Klassischen Physik bzw der Schulphysik kann ein solcher
gravitativer Vertikal-ROTOR nicht gefunden oder hergeleitet werden.

Beweis:
Nehmen wir dazu als Beispiel ein funktionierendes Gravitations Rad
nach Leupold, wie es von der Gruppe VEprojekt aus Kanada konstruiert
und bei Youtube gezeigt wird.

Dann haben wir mechanisch folgende Funktionsgrundlage:

Auf der Steig-Seite des Rades mit kurzem Radius steigen genau so viele
Kugeln aufwärts, wie auf de Fallseite des Rades nach unten wandern.
(Räder die diese Konstellation nicht aufweisen, sind falsch gebaut.)

Damit wird nun für jede Seite die gleiche grav.Feldhöhe genutzt, einmal
zum Gewinn der Fallenergie auf der Fallseite und einmal zur Hebung der
Gleichen Kugelzahl auf der Steigseite.
Das lässt sich mech. vereinfachen in dem man 2 gleich gosse Kugeln auf
einen Waagebalken legt.
Dann sehen wir, dass sich der Balken aus der horizontalen Ausganglage
nicht weiter verlagert, sondern in Ruhe bleibt.

Nun berücksichtigen wir noch, das auf dem Leupoldrad wegen des
längeren Hebelarms auf der Fallseite ein längerer Hebelarm wirkt und
somit das Produkt

Fall-Kugel-Gewichtskraft mal Radius1

grösser ist als das Produkt

Steigkugel-Gewichtskraft mal Radius2, r2<r1;

Das bedeutet aber, dass die Hebel-Arbeit auf der Steigseite des Rades
GRÖSSER ist, weil der kürzere Radius r2 mit der grösseren Hebelkraft
F2
den gleichen Bogen bzw die gleiche Höhendifferenz durchläuft, wie der
Längere Hebelarm der Fallseite mit der kleineren Hebelkraft.

Die grössere Hebelkraft F2 entsteht als Folge der Übersetzung vom
längeren Hebelarm r1 mit F1 abzüglich der Gewichtskraft der Kugeln auf dem Radius r2.
Diese Differenz wird als Übeschuss zur Hebung der Kugeln auf dem kurzen Radius r2 wirksam.

Einen solchen Effekt nenne ich MECH. ENERGIE-VERTÄRKUNG, er wurde
historisch zuert bei den ARABISCHEN RÄDERN wirksam, wenn sie richtig
gebaut waren.

Was sind nun die Erschwerungen, die hier auftreten?
1) unzuläsige Anwendung des Perpetum-Begriffs
2) Fehlerhafte Überlieferungen
3) ungenaue Bauweise, was Symmetrie und Reibungsminimierung betrifft
4) Stand der Schulphysik, die den Terminus des Mech. Energie Vertärkers
weder beobachtet noch theoretisch herleitet.

Damit wird klar, das die Konstruktion eines Bessler-Rades den Normalen
Techniker und Wissenschaftler hoffnungslos überfordert und nur einem
sehr unabhängigen Geist gelingen kann. (wzbw)

Schon allein der Nachbau bekannter also überlieferter Konstruktionen
misslingt meist als Folge ungenügender praktisch mechanischer Vorkenntnisse.
Davon sind auch wissenschaftliche Institute betroffen, nach dm Tenor:
Wenn mir einer sagt, das geht nicht- dann reizt es mich erst recht....

Gruss
Werner
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--------Es gibt keinen Energieverbraucher ---------
------------- der Energie verbraucht------------------


Zuletzt bearbeitet von werner100 am Fr Aug 04, 2017 6:22 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Do Aug 03, 2017 4:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo-
Es geht weiter mit dem Bessler-schen Ansatz

Besslers Stärke betraf die Konstruktion von mech Kraftübertragern,
die mittels einer Hebelvorrichtung den Betrieb von Hebezeugen, Pressen
Seilwinden, Armbrüsten und Grossmusikinstrumenten des Orgelbaus
erleichterten.
Der Hebel als mechanisches Universal-Element stand dabei im Mittelpunkt
seiner privaten und beruflichen Beschäftigung.
Daher entschloss er sich schon früh, trotz verschiedenster Aktivitäten des
Handwerks, der Medizin und der Wehrtechnik sich der damaligen
Perpetuum-Bewegung anszuschliessen und ein sog. selbstlaufendes Rad
zu entwerfen und zu bauen.

Da war er sicherlich in anregender Gesellschaft und von manchem
besessenen Projektemacher begleitet oder beeinflusst.

Es ging primär darum, die Unwucht einer vertikalen Drehscheibe mit
horizontaler Achse so zu steuern, dass eine pemantente Rotation der
Drehscheibe zu stande kam,
Vom Vorbild der Arabischen Räder wusste er bereits, dass die
Unwuchtkörper auf der Umrandung der Räder plaziert waren und dort
nach Winkeltellung und Freiraum ihren Radiusabstand zum Drehpunkt der
Scheibe veränderten.
Der damit verbundene Nachteil war offensichtlich, denn es mussten relativ
viele Unwucht-Elemente mit relativ geringer RadialDifferenz in Bewegung
bleiben, was nur zu schwachen Kräften und hohen Reibungs bzw
Dämpfungsverlusten führte.

Nach längerer Zeit mit praktischen Versuchen und Vergleichen drehte
Bessler das Arabische Prinzip um, setzte die Unwuchtkörper sehr nahe
am Drehzentrum des Rades ein und stellte gleichzeitig eine geometrische
Relation zwischen Mittelpunktsabstand und Metall-Durchmesser der
Unwuchtgewichte auf. Metalle nach Eisen und Messing-spezifischem Gewicht.-
Diese Relation ist sehr wichtig, weil sie die Vorbereitung auf die
Anwendung eines ganz neuen Hebelprizips darstellt, den Energie-Hebel.

Diesen Hebel habe ich hier schon z.T. als radialen mech. Energievertärker
erklärt.
Ein Energiehebel entsteht im einfachsten Fall, wenn sich ein stationärer
Hebel mit dem Bock zusammen verlagert - auch Mitlaufhebel genannt.

Als Folge dieser Gesamtverlagerung dreht sich der Kurze Hebelarm mit
der grösseren Kraft auf dem gleichen Bogenweg wie der Längere Hebelarm mit der kleineren Kraft.

Im Besslerrad werden die zentralen Unwuchtkörper als Stangen-Pendel
ausgelegt und über die Stangen mit der äusseren Berandung (Peripherie)
des Rades drehbar verbunden.

Gruss
Werner
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Zuletzt bearbeitet von werner100 am Fr Aug 04, 2017 6:35 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Fr Aug 04, 2017 8:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bessler erweitert das Arabische Prinzip des Gravitations-Rades

Hallo -

Leupold -oder Bhaskara-Rad wenden das Hebelprinzip diagonal an und
gewinnen damit eine Energievestärkung am kürzeren Hebel der Steigseite
bei gleicher Höhendifferenz der Fallseite.

Der Differenzbetrag
Whub + Wfall = 0

wird dadurch vermieden, dass kurzer und langer Hebelarm auf dem
gleichen Bogenweg bzw der gleichen Höhendifferenz umlaufen.
Das gelingt mittels der vertikalen Projektion- der Hebellägen, die sich
kontinuierlich mit der Winkellage der Drehung verlängern oder verkürzen.
Dann folgt:

F2 mal dh > F1 mal dh wegen F2>F1;

Noch effektiver wäre es, wenn die Unwuchtgewichte als Kraftquellen
mitlaufende Hebel belasten, welche die Peripherie des Rades vom Stator abstossen.
Dazu muss aber der Stator in Form der Radwelle mitwirken und als Abstützung dienen.

Gruss
Werner

Ein Funktions-Modell bereite ich vor und stelle es nach Klärung der
Priorität hier rein - auch als Video , falls möglich.
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