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Erdstrahlen und Wuenschelrute

 
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milzalfred



Anmeldedatum: 17.11.2016
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BeitragVerfasst am: Do Nov 17, 2016 8:06 pm    Titel: Erdstrahlen und Wuenschelrute Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ich bin ein erfahrener Wünschelrutengänger und habe erforscht, daß es sich bei dieser ganzen Thematik um homogene elektrische Dipolfelder und elektrodynamische Felder (die in stehenden Wellen entstehen) handelt. Nachdem ich gesehen habe, daß schon ein Artikel über Pendeln hier enthalten ist, habe ich gedacht, daß euch meine Forschungsergebnisse vielleicht interessieren könnten. Ausführliche Informationen hierzu findet Ihr auf:
(3 mal w) erdstrahlen-dichtung- und-wahrheit.de
Ich würde mich sehr über sachlich fundierten Feedback freuen.
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Artur_X



Anmeldedatum: 18.05.2010
Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: So Feb 12, 2017 2:56 pm    Titel: Ach Du bist das? Antworten mit Zitat

Bin vor ein paar Tagen aus anderem Grund auf Deine Seite geraten. Ja nun, ich bin an dem Thema dran. Alles begann damit, dass meine Cousine berichtete, sie sei ein Medium. Sie habe ohne Ausbildung mit einer Wünschelrute Erdtrahlung ertasten können und es habe ganz stark an der Rute gezogen. Die Heilerin, von der sie die Rute hatte, sagte, dass nur wenige Menschen diese Fähigkeit in diesem Ausmaß hätten. Dort, im Haus der Heilerin stünden alle Möbel sehr seltsam, um eben den Einfluss der Strahlung zu vermeiden. Ein Kinderbett etwa stand mitten im Schlafzimmer, damit das Kind keine Strahlung abkriegt. Sie, die Cousine habe das ertasten können, dass da eine Grenze ist.

Irgendwie war das schon eine Aufforderung an mich, das irgendwie zu erklären. Hm, wie geht man da ran? Wasser strahlt nicht und wenn es das täte, dann in alle Richtungen gleichmäßig und nicht mit scharfen Grenzen. Alle Arten von Esoterikern beschäftigen sich mit der Besonderheit von Wasser, aber da war nichts Umwerfendes dabei. Das heißt dann doch, allerdings ist es eine Eigenschaft, die von allen übersehen wird. Wasser ist das stärkste natürlich vorkommende Dielektrikum mit einem Faktor von 80, Wassereis sogar 130. Üblicherweise wird das so erklärt, dass ein Kondensator die 80-fache Kapazität hat, wenn ein Dielektrikum mit Faktor 80 zwischen die Platten gebracht wird. Was aber beim Wasser nicht in Frage kommt, weil flüssig. Eis hingegen schmilzt. Das wird wohl der Grund sein, warum diese Eigenschaft fast immer übersehen wird. Sie hat keinerlei Nutzen.

(wird fortgesetzt, es wird ein kleiner Roman)
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: Mi März 01, 2017 7:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In diesem Zusammenhang interessant sind zwei ganz andere Beobachtungen. Denn erstens werden die elektrischen Feldlinien vom Dielektrikum angezogen und umgekehrt die Feldlinien vom Dielektrikum. Ganz entsprechend dem Magnetfeld, das von Eisen angezogen wird und umgekehrt. Was dem Magnetfeld sein Eisen, ist dem elektrischen Feld sein Wasser.

Nun hat die Erde ja ein elektrostatisches Feld:

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrostatisches_Feld_der_Erde

Da könnte man auf die Idee kommen, dass das Feld über den Meeren stärker ist, als an Land. Dazu habe ich keine Angaben gefunden, allerdings diesen Artikel, wonach Gewitter über dem Meer wesentlich heftiger ausfallen:

http://www.spektrum.de/news/warum-sind-blitze-ueber-dem-meer-so-viel-heftiger/1414190

Da wäre es ja angebracht, einmal das elektrische Feld zu messen. Macht aber niemand, auch nicht bei den Nordlichtern, wo es sich nun wirklich aufdrängt. Wir hatten das Thema einmal bei hcrs und jemand hat dann Seiten aus einem Buch von 1905 herein kopiert. Denn damals war das Thema virulent, allerdings mit einem Nachteil behaftet. Damals maßen sie das elektrische Feld durchweg mit einem Elektroskop. Dieses nimmt mit der Zeit die Ladung der umgebenden Luftmoleküle an. Andererseits reagiert es auch auf elektrische Felder und die Anzeige ist dann eine Mischung aus beiden. Nicht wirklich aussagefähig.

Die zeitgemäße Messung fände mit einer sogenannten Feldmühle statt, nur hat man größte Schwierigkeiten, eine zu bekommen. Um 2015 herum habe ich mich beklagt, dass diese nicht mehr gebaut würden, aber ein User fand einen Nachbau der im Jahr 2000 Konkurs gegangenen Firma Kleinwaechter. Für über 1000 Euro, was mir zu teuer war. Aber Anfang 2017 passierte das Wunder: es gab eine für 650 Euro und da habe ich zugeschlagen. Bericht später.

Ich sage das alles, um das nicht erklärbare Desinteresse an elektrischen Feldern aufzuzeigen. Meiner Meinung nach macht man damit einen riesigen Fehler. Sie sind meiner Meinung nach genau so wichtig wie Magnetfelder.

Um das mal anzukratzen: Wenn el. Felder das Wasser anziehen, dann könnte man ja daran denken, die Wüste mit elektrischen Spannungen wieder in eine humide Gegend zu verwandeln. Insbesondere natürlich die Sahara, die tatsächlich einmal mit Seen bedeckt war. Ebenfalls auf hcrs hatten wir Versuche, den Cloudbuster von Wilhelm Reich auf diese Art zu erklären.

Soweit für heute. Ich muss sagen, dass ich mich insgesamt auf ziemlich fremdem Terrain bewege. Wenn ich Mist rede, lasst es mich wissen.
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milzalfred



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BeitragVerfasst am: Fr März 03, 2017 5:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Artur_X
Einige Anmerkungen zu Deinen Beiträgen:
Du schreibst:
==>Wasser ist das stärkste natürlich vorkommende Dielektrikum mit einem Faktor von 80, Wassereis sogar 130<==
Das stimmt so nicht, hier zu Deiner Info das Dielektrikum von Wasser für einige Temperaturen:
Eis 16 (-20°C)
Wasser 88 (0°C)
Wasser 81,1 (18°C)
Wasser 73,4 (40°C)
Wasserdampf 1,026 (110°C)

Du schreibst:
==>Da wäre es ja angebracht, einmal das elektrische Feld zu messen. Macht aber niemand<==
Die Universität Reading (England) gibt aktuelle Meßwerte bekannt, aber eben leider nur für diesen Ort.
http://www.met.reading.ac.uk/weatherdata/Reading_daily_AWS_graphs.html
Unter Punkt: Atmospheric electricity, (siehe unter PG - Potential gradient (V/m))

Ich selbst habe mir eine gebrauchte Feldmühle von ION Systems um 250 Euro gekauft, was mir für meine Forschungen zum Thema Erdstrahlen sehr geholfen hat, auch wenn die kleinste meßbare Einheit nur 10 V/m ist. Aber selbst mit diesem Gerät kann man Wetterbedingte Abweichungen messen.
Wenn man noch kleinere Feldeinheiten messen will, kommt man sofort in den Bereich von 10.000 Euro.
Und noch kleinere Feldeinheiten, wie z.B. die Schumannresonanzen erfordern dann spezielle Versuchsaufbauten, da hier die Feldstärken ab 0,0003 V/m betragen.
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: So März 05, 2017 9:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Milzalfred,

danke für Deine Antwort. Bezüglich der Permittivität von Wasser liegen wir ja ziemlich beieinander. Beim Eis habe ich eben die Angabe aus der Wikipedia verwendet, die 90-150 angibt. Das Chemikerportal spricht von etwa 100. Das Ganze ist ja frequenzabhängig und hier interessiert uns der statische Fall. Da ist die P. am höchsten. Da bin ich eigen, das brauche ich noch bei den Saturnringen (kommt noch).

Die Universität Reading hat nun den Stromfluss zwischen Blechplatten in verschiedener Höhe gemessen. So ist das nämlich, aus einem Blechdach könnte man durchaus Leistung abzweigen. Das am Rande. Aber man sieht schon: das Feld an einem Ort ist keineswegs konstant, es ändert sich mit dem Wetter.

Jetzt mal Frage: ich entnehme Deinen Worten, dass das, was mit der Rute fühlbar ist, auch mit dem übereinstimmt, was das Messgerät anzeigt? Das wäre ja der Durchbruch, denn der Herr von der GWUP verweist die Rute in den Bereich der Estoterik. Aber die Digitalanzeige an einem Feldmessgerät kann er nicht wegdiskutieren. Oder sehe ich das falsch?
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milzalfred



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BeitragVerfasst am: Mo März 06, 2017 3:37 pm    Titel: Erdstrahlen und Wuenschelrute Antworten mit Zitat

==>was mit der Rute fühlbar ist, auch mit dem übereinstimmt, was das Messgerät anzeigt?<==
Aus evolutionären Gründen sind die Sinnesorgane des menschlichen Körpers ein Wunderwerk der Natur. Wir können z.B. die Richtung einer Schallquelle auf Grund von Laufzeitunterschieden wahrnehmen, aber es fällt uns schwer, eine Meßgröße in Dezibel anzugeben, es wird immer nur eine Schätzung bleiben. Und genauso ist es auch mit der Wahrnehmung von elektrischen Feldern. Ein Wünschelrutengänger kann zwar die unterschiedlichsten Feldstärken wahrnehmen, von den Schumannresonanzen bis zum Potentialgefälle der Erdoberfläche. Seine Größenbestimmungen werden aber immer nur in etwa eine symbolische Bestimmung von klein, mittel oder groß bleiben. Wobei ich aber glaube, daß man durch intensive Übungen mit bekannten Meßwerten eine Angleichung erreichen könnte.
Siehe auch unter Kapitel: 4.10.2. Feldstärken/Absatz B in meiner Internetseite.

Auf Grund Deiner Beiträge scheint Dich dieses Thema doch etwas zu interessieren. Deshalb möchte ich Dir ans Herz legen, es doch selbst zu lernen, so wie es auf meiner Seite beschrieben ist. Damit kannst Du Dir einen weiteren Wahrnehmungssinn für elektrische Felder schließen.

<== Ich sage das alles, um das nicht erklärbare Desinteresse an elektrischen Feldern aufzuzeigen.==>
Damit hast Du leider vollkommen recht. Es ist mir schon öfters passiert, daß selbst Naturwissenschaftler hier die Dinge zwischen Magnetfeldern und Elektrischen Feldern verwechselt haben. Z.B. hat mir einer von der GWUP für einen Test mit elektrischen Feldern ein stromdurchflossenes Kabel vorgeschlagen. Als ich ihm dann mit geteilt habe, daß durch bewegte Elektronen aber Magnetfelder und keine Elektrischen Felder entstehen, habe ich nichts mehr von ihm gehört.
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: Sa März 11, 2017 10:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Antwort. Problem: ich bin Einhänder, habe die rechte Hand verloren (Motorsäge, 1980). Hat das dann überhaupt einen Wert, wenn ich damit anfange? Gut, ich könnte pendeln, aber das Ganze wäre ja sehr zeitaufwendig, wobei ich eben hauptsächlich Wert auf die theoretische Erkenntnis lege.

Jetzt mal Frage: ich messe ja mit meinem Feldmeter nur das statische Feld. Hingegen Schuhmannfrequenzen sind elektromagnetische Wechselfelder. Was wir ja nicht verwechseln dürfen. Frage: kannst Du diese beiden Phänomene mit der Wünschelrute unterscheiden?

Zu den Phänomenen Hessdalen u.a.: wenigstens da sollte doch jetzt jemand mal das elektrische Feld messen, aber wie gesagt scheint seine Existenz völlig unbekannt zu sein. Warum eigentlich hat die Erde ein elektrisches Feld? Ich habe mich an dieser Stelle zu einer gewagten Hypothese hinreißen lassen, von der ich keineswegs behaupte, dass sie zutrifft. Also, die Erde ist im Inneren flüssig und die Elemente sortieren sich deshalb nach Dichte (Verbindungen gibt es bei diesen Temperaturen nicht mehr) Innen sind die schwersten Elemente, will sagen, die radioaktiven. also Uran und schwerer. Deren Strahlung wirkt ionisierend und wir haben folglich Unmengen an freien Elektronen. Die nun werden ebenfalls nach Dichte sortiert und wandern wegen ihrer Leichtigkeit nach außen. Wobei natürlich eine Ladungstrennung stattfände. Das würde auch den ständigen Nachschub an Elrektronen erklären, die ihrerseits wieder an den Polen hereinkommen müssten (Polarlicht).

An Orten wie Hessdalen ist wohl mit besonders starker Ladungskonzentration zu rechnen und genau da hat man dann Erscheinungen der Radioaktivität wie Radon und Gammastrahlung. Ich sehe das als kleine Bestätigung obiger Theorie.
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milzalfred



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BeitragVerfasst am: So März 12, 2017 7:00 pm    Titel: Erdstrahlen und Wuenschelrute Antworten mit Zitat

Hallo Artur_X
Du kannst ohne Probleme auch nur eine Winkelrute verwenden. Wenn ich im Urlaub irgendwelche Kirchen oder Bauwerke untersuchen möchte, dann verwende ich auch nur eine Winkelrute, weil das unauffälliger ist. Bei der Verwendung eines Tensors (auch eine Art Wünschelrute, aber langsamer in der Handhabung) benutzt man auch nur eine Hand. Wie heißt es immer so schön: Probieren geht über studieren, und wenn es funktioniert, dann ist das für die meisten Menschen immer ein besonderes Erlebnis, wie ich auf Grund von vielen Lehrgängen feststellen konnte.
<== kannst Du diese beiden Phänomene mit der Wünschelrute unterscheiden?==>
Mit einiger Übung kann man jede Art von elektrischen Feldern –erfühlen- und erkennen, man muß sich nur entsprechend auf ein bestimmtes Feld konzentrieren. Wobei natürlich wie bei optischen Täuschungen auch hier Fehler passieren können. Der Mensch ist nun mal keine Maschine. Und irgendwann trifft man doch einen anderen Wünschelrutengänger, dann kann man seine Erfahrungen bestätigen oder revidieren.
<==Warum eigentlich hat die Erde ein elektrisches Feld?==>
Hier gibt es seltsamerweise wirklich unterschiedliche Meinungen.
Das Feld soll entweder entstehen durch Vorgänge im Erdinneren, wie Du es beschrieben hast. Andere sind aber der Meinung, daß das Feld durch Gewitterentladungen oder Ionisierung durch die kosmische Höhenstrahlung entsteht.
Daß das Feld nur aus der Erde kommt, hat aber einen kleinen Gedankenfehler. Dann müßte über den Meeren auf Grund der ständigen Strömungen und einer anderen molekularen Zusammensetzung das Feld eine andere Größe aufweisen. Größenunterschiede konnten zwar festgestellt werden, aber nicht in einer so entscheidenden Größe.

Phänomene wie Hessdahlen und andere sollen nach Meinung einiger Forscher durch das Vorhandensein von bestimmten Bodenschätzen entstehen, so daß sich bestimmte Landstriche wie eine riesige Batterie verhalten und dadurch diese Phänomene erzeugt werden.
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: Do März 23, 2017 9:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Milzalfred,
also Winkelrute, werde ich mal probieren. Das Messen mit meinem Feldmeter gesstaltet sich nicht sehr erfreulich, muss ich sagen. Natürlich geht da die elektrische Aufladung von den Schuhen mit in die Anzeige. Und irgendwie sind die gemessenen Werte ziemlich irritierend. Allerdings sind sie, wie vermutet, in der Nähe von Gewässern deutlich höher.

Nun ja, einen Unterschied zwischen Meer und Land gibt es schon: die Gewitter sind über dem Meer wesentlich intensiver. Meiner Theorie nach ist das einfach deswegen, weil das Wasser als Dielektrikum die Feldlinien anzieht. Auch das könnte man ja durch Messung des elektrischen Feldes nachweisen. Macht aber, wie immer, niemand.

http://www.spektrum.de/news/warum-sind-blitze-ueber-dem-meer-so-viel-heftiger/1414190
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: Do März 23, 2017 9:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Andere Frage: hast Du dieses Buch gelesen?

https://www.amazon.de/sechste-Sinn-seine-Ph%C3%A4nomene-neurophysiologische/dp/3842300867/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8

Das ist eine wirklich wissenschaftliche Herangehensweise an die Radiäsie und der Autor meint, sie mit „Hyperschall“ erklären zu können. Also ein mechanisches Phänomen, wie er sagt. Das kann aber schon deswegen nicht sein, weil sich das Ganze im oberen Megahertz- und im unteren Terahertzbereich abspielt und dazu sind die (Luft-)moleküle zu träge. Er besteht darauf, dass es sich um Longitudenalwellen handelt und wird dafür natürlich gleich in einen Topf mit Esoterikern wie Konstantin Meyl geworfen (siehe Kommentare). Dieser hatte, wie Nikola Tesla, die Existenz von Skalarwellen (also Longitundenalwellen) behauptet und musste deswegen seine Lehrtätigkeit aufgeben. Tesla wollte sich damals absolut nicht mit den von Heinrich Hertz gefundenen Transversalwellen abfinden und um den Streit zu schlichten, wurde Lord Kelvin in die USA geschickt. Sein Resultat: beide haben recht. Aber wie definiert man dann die Skalarwellen? Diese Antwort blieb er schuldig. Dabei könnte es so einfach sein.

Nehmen wir eine Metallkugel und geben darauf eine Wechselspannung. Dann sendet die Kugel ein elektrisches Wechselfeld aus und logischerweise ist das ein reines Skalarfeld. Eine geladene Testmasse in der Nähe beginnt im Takt der Frequenz hin- und herzuschwingen, was heißt, dass man damit Energie übertragen kann. Information sowieso. Und natürlich lässt sich dieses Feld bündeln, indem man aus der Kugel nur ein Segment herausschneidet.

Wenn man das Buch so liest und statt „Hyperschall“ immer „rein elektrisches Wechselfeld“ einsetzt, dann hat das Ganze eine höchst solide und wissenschaftlich plausible Erklärung. Die Frage ist: kann man so hochfrequente elektrische Felder eigentlich messen? Da muss ich passen. Nächste Frage wäre natürlich: gibt es auch rein magnetische Skalarwellen? Das ist schon schwieriger, denn die Magnetfeldlinie ist ja immer geschlossen. Da muss ich ebenfalls passen.

Das würde auch erklären, warum Metallfolien die Strahlung nicht abschirmen. Diese sind in der Lage, elektromagnetische Strahlung abzuhalten, nicht aber das elektrische Feld. Das ist meiner Meinung nach überhaupt nicht abschirmbar, weder mit Dielektrika noch mit Leitern.
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milzalfred



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BeitragVerfasst am: Sa März 25, 2017 6:08 pm    Titel: Erdstrahlen und Wuenschelrute Antworten mit Zitat

Hallo Artur_X
Vielen Dank für den Hinweis auf den Hyperschall. Trotz umfangreicher Recherchen hatte ich bisher noch nichts davon gehört. Habe mich in einige Internetbeiträge von ihm, aber auch seiner Kritiker eingelesen. Seine Beiträge selbst stecken voller in der Esoterik üblichen Phrasen und Ausdrücken, seine Beweisführungen sind oft sehr seltsam, was auch seine Kritiker aufzeigen. Vor allem fehlt die Beweisführung wie der Mensch mit Hilfe einer Wünschelrute den Hyperschall wahrnehmen soll. Habe aber interessehalber einen Hinweis auf diese Theorie mit dem Hyperschall in meine Internetseite mit aufgenommen.
<==Das ist meiner Meinung nach überhaupt nicht abschirmbar, weder mit Dielektrika noch mit Leitern.==>
Elektrische Felder sind zwar nicht abschirmbar, aber deren Wirkungen können durch das Prinzip des Faradyschen Käfigs neutralisiert, d.h. gegenseitig aufgehoben werden. Gemäß Theorien der Quantenmechanik und der Quantenfeldtheorie sollen diese Wechselwirkungen durch Austauschteilchen vor sich gehen.
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Artur_X



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BeitragVerfasst am: So Apr 02, 2017 8:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Milzalfred,

das ist richtig, Gebbensleben (so heißt der Autor) macht es seinen Kritikern sehr leicht, den Hyperschall zu zerpflücken. Die Psiramkritik trifft da wohl am besten:

https://www.psiram.com/ge/index.php/Hyperschalltheorie_nach_Gebbensleben

Trotzdem bin ich nicht bereit, all diese Beobachtungen einfach als Unsinn abzutun. Rund um das Endlager Gorleben ist die Krebsrate eben signifikant höher, obwohl die radioaktive Strahlung eben nicht erhöht ist. Das muss irgend eine Erklärung haben. Kannst Du dazu etwas sagen?

Zur Abschirmung: das Innere einer Metallkugel (eines Faradaykäfigss mithin) ist immer feldfrei. Von Wikipedia hier erklärt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Influenz#Beispiel

Sodass man, in der Kugel sitzend, von äußeren elektrischen Feldern abgeschirmt ist, egal ob statisch oder wechselnd. Umgekehrt gilt das allerdings nicht: sitzt die Quelle in der Kugel, wird das Feld nach außen weiter gegeben.

Also eigentlich braucht man keine Quantenphysik. Das Wissen Michael Faradays genügt.
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