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Was ist ein Inertial-Triebwerk
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: So Jul 06, 2014 9:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Definition des Inertial-Triebwerks

Grundlage ist das reflekltorisch geschlossenene Impulsmassen-System,
das im Zustand der vollständigen mechan. Abgeschlossenheit unter einem
inneren kinetisch verursachten Druck steht , bei welchem die Summe aller
inneren Kraftvektoren gleich Null ist.
Das System bzw der Systemschwerpunkt ändert seine Relativgeschwindigkeit
zur als ruhend angenommenen Umgebung nicht.

Soll sich ein resultierender Beschleunigungsvektor am Impulsmassen-
System ausbilden, so kann im einfachsten Fall eine einseitige Öffnung
der Hülle das erreichen, wobei ein sofortiger Massenaustritt erfolgt.
Man erhält einen Rückstoss-Motor der Stufe 1.

Wird das einseitig geöffnete Impulsmassensystem mit einem 2-ten
einseitig geöffneten System gespiegelt abgeschlossen, so erhält man einen
reflektorischen Rückstossmotor der Stufe 2, auch höheres Rückstoss-
Triebwerk oder Inertial-Antrieb (bzw Umkehrstoss-Triebwerk)
genannt.

Dieses Triebwerk hat einige technische Vorteile, wie Treibstoffkonstanz
Einsparung von Antriebsenergie und Geräuscharmut - allerdings
auch verbunden mit einem höheren konstruktiven Aufwand zur Kompensation der Nebenkräfte.

Bei Versuchsbetrieb mit Bodenkontakt sind alle auftretenden äusseren Stützkräfte
als kompensierbar einzustufen und damit KEINE unvermeidliche Einschränkung des
Antriebsverfahrens.

Gruss
Werner

Die von @Dodes zitierten Beispiele der NASA, angeblich aus den 80-iger
Jahren, passen recht genau zu obiger Beschreibung, sind aber
mechanisch noch nicht optimal - aber z.T. gute Ansätze.

Hier geht es also hauptsächlich um die Technisch durchschlagende
Variante und weniger um physikalische Grundsätze.

Nun sollen laut NASA die Energiedichten der getesteten Inertial-Antriebe
nicht für eine Anwendung in der Raumfahrt ausgereicht haben...
Das nenne ich eine taktische Schutzbehauptung, um Zeit für die weiteren
Verbesserungen zu gewinnen.
Unterscheidet man rotorische und lineare Trägheits-Antriebe so lässt sich
erkennen, dass beide Varianten mechanische Vor -und Nachteile haben
aber in Bezug auf das Raketentriebwerk schlichtweg in einer höheren
Liga spielen.

Da fallen nicht nur riesige Brennstoff-Tanks weg, die das Startgewicht
bestimmen -es ist auch, zumindest im Planetaren Weltraum, mit Solarenergie gut auzukommen.
Stellt die Rakete im wesentlichen ein Geschoss mit sehr kurzer
Beschleunigungszeit dar, so kann man einen Inerialantrieb als dauerhaft
beschleunigenden Antriebsmotor bezeichnen, der bedeutend höhere
Endgeschwindigkeiten bei gut erträglicher Reaktionskraft erreicht.
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2014 6:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Im leeren feldfreien Raum gibt es keine Gewichtskräfte, man kann daher
eine Antriebsmaschine, die auf einer reibungsfreien Ebene oder einem
Luftkissen läuft auch im Leeren Raum aussetzen, wo sie genau so arbeitet,
wie auf der reibungsfreien Ebene.

Diese besagte Zappelreaktion von bestimmten Modellen sieht man das
schon am Boden des Labors und das reicht für die Beurteilung "ungenügend"
völlig aus.

Kann der Inertial-Antrieb zufriedenstellend beschleunigen, so zeigt er das
auf der gewählten Fahrbahn deutlich an - soviel ist sicher.

Um das zu beweisen, werde ich so ein Ding mal senkrecht aufsteigen
lassen und schonungslos darüber berichten.

Gruss
Werner
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Denker



Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 519
Wohnort: Bayern 91

BeitragVerfasst am: Mo Okt 13, 2014 3:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Um das zu beweisen, werde ich so ein Ding mal senkrecht aufsteigen
lassen und schonungslos darüber berichten.


Am besten eingebaut in einer Hülle in Form einer Fligenden Untertasse...
Und das war nicht ironisch gemeint, das meine ich echt so Wink

LG
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Die Frage ist nicht ob es funktioniert, sondern wie !
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: Mi Okt 15, 2014 9:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Denker

Die Hülle kann natürlich nützlich sein - muss aber nicht extra hinzukommen,
(Gewichtsfrage) -denn das Triebwerk selbst ist schon von einer Hülle
umschlossen also eine Hubdose...

Eine Fliegende Untertasse kann man auch werfen - und das soll ausgeschlosen werden.
Aufstieg an einer senkrechten Führungsstange zur Richtungsstabillisierung
mit leichtem Berührungskontakt ist aber erlaubt.

Stange aus Acryl mit deutlich kleinerem Durchmesser als die
ebenfalls durchsichtige Gleitbuchse, erkennbar seitlich an der Hubdose.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: So Mai 03, 2015 7:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht weiter -

Die Untertasse wird montiert.
Macht alles ordentlich Arbeit.
Versuche das modernste Material zu nehmen.
Das Phasen-Schiff nenne ich Vertikoron-Triebwerk.

Diesen Begriff gibt es nur bei den Klingonen.
Hoffentlich kann ich den möglichen Reinfall mental
verkraften.
Aber noch ist Polen nicht verloren - in diesem Sinne...

Da hat doch einer ein Planeten-Inertial-Drive im Internet stehen-
(Kritisches Netzwerk) und erklärt alle Funktionen mit den differentiellen
Ableitungen vom Weg nach der Zeit. Also die typische Doktor Axel-Stoll-
Methode.
Wir machen hier aber Physik und keinen esotherischen Mathekurs.
Dafür gibts genug Schulbücher.

Nebenbei bemerkt:
Die Differentialrechnung wurde erfunden, um Algebraische Ausdrücke
oder Terme mit einem Grenzübergang zu vereinfachen - aber nicht so,
um mit Einheits-Vektoren Interne Wechselwirkungen von Impulsen
besonders durchsichtig zu erklären...nach dem Motto:
Erstmal eine Ableitung -worauf sie sich genau bezieht, ist Nebensache.

Zuerst kommt eine festgelegte Fahrtrichtung und dann eine
Phasenanalyse der Treibmassen oder Unwucht-Stellungen.
Da genügen Weg, Ort, Beschleunigung und Kraft fürs erste völlig -
um zu erkennen, dass ein geschlossenes System vorliegt -also
Impulserhaltung auf der ganzen Linie und damit kein gerichteter Antrieb.

Wir wollen doch verstanden werden.

Kleiner Tipp ,
wenn die Ortskurve der Unwuchtstellungen keinen Kreis
ergibt, enthält sie automatisch Bogenstücke mit Tangentialbeschleunigung,
um die Sektoren unterschiedlicher Winkelgeschwindigkeit wieder
zentrifugal zu symmetrieren.
Ausnahme:
Doppelt geöffnetes System - dieses liegt beim Planeten-Zentrifugal-
Apparat nicht vor...allerdings erfüllt es das Tripulser-Kriterium des
3-Körper-Systems.

Somit wäre ich bereit - ganz objektiv -also im praktischen Versuch -
ein Modell des obigen 3-Halbscheiben-Antriebs zu testen - leider ist der
aber inzwischen wieder aus Google verschwunden.
Das wäre aber nicht nötig gewesen.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: Fr Dez 11, 2015 9:57 pm    Titel: Inertialtriebwerk Antworten mit Zitat

Bisherige Analysen zum Inertialantrieb sind nicht mehr ausreichend.
Es ist nötig, das System in eine neue Fassung zu bringen.

Dazu sind die Hauptaussagen und Schlussfolgerungen zu bündeln
und unter dem Gesichtspunkt der Stossgesetze und insbesonder dem
Gesetz des Schiefen nicht zentralen Stosses zu betrachten.

Es sind Kräfte und Impulse unter dem Begriff des Fahrstosses anzuwenden.
Eine diesbezügliche Systematik liegt noch nicht vor.

Auf die Passagen in codierten oder osreuropäischen Schriftzeichen kann ich
wegen Übersetzungs-Schwierigkeiten nicht eingehen.
Es wäre besser, in diesem Forum DEUTSCHE Sprache anzuwenden.

Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: So Nov 27, 2016 7:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Der sog. Inertial-Antrieb stellt ein abgschlossenes Impuls-Massen-System
dar.
Nach Newton und seinen Mechan. Grundlagen soll dort die Summe aller
inneren Stoss-Austauschkräfte gleich Null sein.
Die inneren Verlagerungen der Stosskörper verändern den
Gesamtschwerpunkt des Massen-Systems nicht - es gilt der
Schwerpunkt-Erhaltungssatz.

Dieses Axiom gilt nur für eine Kombination von 2 Systemkörpern
es folgt daraus auch die bekannte Regel
Actio = Reactio.

Aufgabe
Soll ein geschlossenes Impuls-System eine wirksame Kraft bzw
gerichtete Antriebsskraft entwickeln, so kann dies nur durch eine
Wechselwirkung zwischen 3 separaten Körpern erreicht werden.

Diese Konstruktion ist dann auf eine Asymmetrie bzw Unterbrechung
der üblichen reflektorisch gegensätzlichen Kräfte angewiesen und
erfordert dazu noch eine Barriere-Funktion oder Sequenz-Steuerung
der technisch erzeugten Kraftstösse.

Um dies elementar zu zeigen, geht man zunächst auf das Duale
Reaktionsmodell von Newton zurück und zeigt dort die gesetzmässigen
Voraussetzungen bzw Abläufe die mit dem Stossaustausch von 2 -im
einfachsten Fall -gleich grosser Massenkörpern verbunden sind.

Verkürzt dargestellt ,sind das 2 kugelförmige Körper, die sich durch eine
kurzzeitige Kraftwirkung gegenseitig geradlinig abstossen oder beim
elastischen Zusammenprall geradlinig in engegengesetzen Richtungen
zurückschnellen.

Der eine Körper (Kugel) kann als Fahrzeugmasse aufgefasst werden, der
andere als zugehörige Stützmasse des Antriebs.

Man erkennt sofort, dass es sich dabei um ein offenes System handeln
soll.
Entweder kommt die Stützmnasse m1 von aussen, um einen
Antriebsimpuls an m2 zu hinterlassen - oder sie fliegt nach aussen weg,
um ebenfalls einen Antriebs-Impuls an m2 zu erzeugen.

Nun führen wir das Abgeschlosene System nach Newtonscher Regel des
Actio gleich reactio
ein - sehr wichtig - und wandeln die Kugelmasse des Fahrzeugs in einen
Hohlkörper z.B. Kasten mit festen Wänden um - und setzen die Kugel in
den Kasten oder Arbeitsrahmen ein.

Diese System-Modifikation nenne ich einen HOHLRAUM-KERN-SCWINGER
der sich so verhält, dass die Kernmasse bei genügender Energiezufuhr
z.B. durch eine innere Batterie - die Wandungen des Kasten in
wechselden Richtungen trifft und natürlich die Abgeschlossenheits-
Bedingung erfüllt.
Definitionsgemäss handelt es sich auch dabei um ein Triebwerk - hier
Wechselrichtungs-Triebwerk genannt.

Was ist die Besonderheit?
Zieht man nun ein Fahrgestell (Untersatz mit 4 Rädern) heran und setzt
das Wechselrichtungs-Triebwerk auf diesen Untersatz, dann trifft nur
der äussere Teil - also die Masse des Kasten auf den entsprechenden
Stoss-Kraftanschlag ,um einen Antrieb zu erzeugen - der Gegenstoss findet
nicht statt, weil der Kasten nach dem Stoss sich zwar ein Stück entfernt
aber selbständig ohne Rückwirkung auf das Fahrgestell (Reibung
minimiert) an den Anschlag zurückkehrt und den Antriebsstoss wiederholt.

Ein solches Systen stellt erkennbar eine 3-Körper-Konstellation dar und
erfüllt die Schwerpunkterhaltung nicht. (wzbw)

Ein solches Fahrzeug findet man auch im Internet in Gestalt des
Double Pendulum Drive.
Alle Rückführungen dieses Systems, z.B mit Reibung oder Schrägstellung
auf ein System mit Schwerpunkterhaltung sind wissenschaftlich nicht haltbar- es kann jederzeit durch geringfügige
Erweiterungen auch im Leeren Raum eingesetzt werden.

Die Barriere Funktion (Stoss-Sequenz) habe ich nun nicht besprochen -
kommt später.

Gruss
Werner
[/b]
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Zuletzt bearbeitet von werner100 am Mo Nov 28, 2016 6:53 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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werner100



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Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2016 2:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Hohlaum-Kern -Schwinger

Zunächst gilt das Reaktions-Prinzip zwischen Kern und Kasten bzw
Rahmenwandung innerhalb des Kastens.

Die Bedingung der Inneren Stützmasse wird ebenfalls erfüllt, denn nur die
im Innenraum des Hohlkörpers erzeugten Stösse oder Impulse sind
antriebsrelevant.

Der Richtungswechsel des Gesamt-Systems aus Rahmen und Kern ist
unvermeidbar und bedeutet lediglich, dass eine Anwendung für den
dauerhaft gerichteten Fahrbetrieb noch nicht ausreicht.

Es fällt aber auf, dass sich der Hohlkörper in seinem
Schwingungsverhalten nicht mehr auf einen äusseren Körper bezieht.

Das ist ungewönlich, denn es hat eine unsymmetrische Verteilung
der Kastenstösse auf einen Dritten (zusätzlichen) Körper zur Folge.

Dieser soll mit dem Fahrgestell bzw dess Masse geliefert werden
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Zuletzt bearbeitet von werner100 am Mo Nov 28, 2016 3:57 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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werner100



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Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: Mo Nov 28, 2016 3:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Barriere-Funktion des Inneren Antriebs
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Abschirmung der Kernmasse gegen das Fahrgestell
durch Einschluss in die Hohlraummasse oder Rahmen

Stoss-Sequenz
°°°°°°°°°°°°°°
1) Längsschwinger am Antriebsanschlag des Fahrgestells
2) Rotor-Pendel auf dem Längschwinger gibt einen Zentrifugal-Kraftstoss
an den Längsschwinger und damit an den Antriebsanschlag
3) Fahrgestell reagiert mit Fahrgeschwindigkeit in Fahrtrichtung
4) Rotorpendel auf dem Längsschwinger (Roller) gibt einen
Zentrifugal-Kraftstoss in Gegenrichtung an den Roller ab.
5) Roller löst sich reaktionsfrei vom Antriebsanschlag und fährt
mit subtraktiv reduzierter Geschwindigkeit zur Fahrgeschwindigkeit
des Fahrgestells zum Anschlag oder Umkehrpunkt in Gegenrichtung
6) Übertragung eines reduzierten Gegenstosses auf das Fahrgestell
Fahrgestell reduziert seine Geschwindigkeit
7) reaktionsfreie Umkehr des Rollers in Richtung Antriebsanschlag
Cool Erneuter Kraftstoss auf das Fahrgstell mit additiv erhöhter Geschwind-
digkeit zur Fahrgeschwindigkeit des Fahrgstells in Fahrtrichtung .... usw

Zusätzlich sind noch zu berücksichtigen, dass der Stoss vom Roller auf
das Fahrgestell seinen höchsten Wirkungsgrad erzielt, wenn das
Massenberhältnis

m(Roller)/m(Gestell) = 1:1

beträgt und die Amplitude des Rotorschwingers d=2r bei einigen
Zentimetern (ca 8 bis 12cm) liegt, damit genug Antriebsenergie in das
Gestell übertragen weren kann. Die Drehfrequenz des Rot.-Schwingers
liegt dann etwa bei 3 bis 5Hz.

Man sieht im Double Pendulum Drive dazu die Messing Ergänzungs-
Gewichte auf dem Gestell (hinten) und dem Rotor-Pendel, das aber nicht
gegenläufig, d.h. mit paariger Unwucht kompensiert ist.
Dieser Mangel müsste im kräftefreien Raum beseitigt werden.
z.B. mit kleinen Elektro-Gleichstrom-Motoren in Gegenlauf-Rotation.

Ergänzung

Punkt 4) der Stoss-Sequenz führt zu folgender Reaktion des Längsschwingers (Roller):

Bei Einleitung des Gegenstosses durch den rot. Unwuchtschwinger
auf dem Roller, löst sich dieser vom Antriebs-Anschlag auf dem
Fahrgestell, kehrt aber nicht seine vom Gestell übernommene
Fahrtrichtung um, sondern verlangsamt seine Geschwidigkeit lediglich
relativ zum Ruhesystem des Labors.
Dadurch entsteht eine relative Geschwindigkeit entgegengesetzt zur
Fahrtrichtung des Gestells, die dazu führt, dass sich das Ende des Gestells
dem Roller nähert, und aktiv und gleichgerichtet auf den Roller stösst.

Somit wird ein Teil des Antriebsstosses am Gestell wieder gleichgerichtet
auf den Roller übertragen, der seinerseits seine Geschwindigkeit relativ
zum Gestell gleichgerichtet erhöht, während das Gestell sich leicht
verlangsamt und der Roller anschliesssend einen rotorisch verstärkten
Antriebsstoss auf das Gestell überträgt.

Die Ausgleichsgewichte von Gestell und Roller sind diesem Übertragungs-
Rythmus angepasst.

Gruss
Werner
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P_M



Anmeldedatum: 14.09.2007
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: Mo Dez 05, 2016 6:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Werner,
ab und an schaue ich hier mal vorbei, schade dass hier nix mehr los ist.

Wenn ich deine Texte lese, fällt mir immer wieder auf, der Ansatz ist gut,
doch dann driftest du immer wieder so weit ab, dass man nicht mehr
versteht um was es geht, leider.....

Es gib nur "EINE" Lösung, Hebel!
Das was Newton geschrieben hat "Actio = Reactio" stimmt nicht!
Um das zu begreifen, muss man sich aber damit beschäftigen!

Ein Hebel kann Energie erzeugen PUNKT!
Wer etwas anderes behauptet ist dumm!
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Gruß P_M

Arbeit = Kraft * Weg war Gestern, Heute baut man mechanische Energiemaschinen!
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Sa Dez 10, 2016 12:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

P_M hat Folgendes geschrieben:
Ein Hebel kann Energie erzeugen PUNKT!
Wer etwas anderes behauptet ist dumm!
Na ja, ich werd mal ein paar Versuche machen, ich hab jetzt meine Fräse so weit, daß ich mal ein paar Planetengetriebe fräsen kann.

sswjs
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 772

BeitragVerfasst am: Di Dez 20, 2016 6:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo P_M -

Freut mich von Dir zu hören - versuche, immer einiger Massen
verständlich zu bleiben und habe inzwischen einei Doppel-Pendel Antrieb
gebaut.

Der läuft aber nicht, weil ich nur 20-Gramm-Gewichte eingebaut, als
Unwucht auf die Rotoren gesetzt habe.
Brummt aber gewaltig - ich denke, das Massenverhältnis passt nicht.
-------------------------------
Dass man mit dem Hebel Energie erzeugen kann, ist auch längst mein
Standpunkt, wobei im wesentlichen auf der Seite der grösseren Energie
einmal die Kraft grösser und der WEG gleich dem Weg auf der
Primär-Seite des Langen Hebelarms und der Kleineren Kraft (F1) ist.

Also nicht nur das Drehmoment anwenden ,sondern auch das Kraft-
Weg-Gesetz der mech. Arbeit.
--------------------------------
Beim Doppelpendel-Antrieb nehme ich als nächstes mal ein Stangen-
Pendel mit kleiner Frequenz,
das passt auch besser zum Trägheitsmoment des Fahrgestells und setzte
das mit einem fahrbaren Untersatz auf den Versuchswagen, wo es dann
hin und her schwingen kann.

Gruss
Werner
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