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Schlängelndes wasser

 
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Denker



Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 519
Wohnort: Bayern 91

BeitragVerfasst am: Sa Mai 24, 2008 9:51 am    Titel: Schlängelndes wasser Antworten mit Zitat

Hallo

Wenn ein dünner Wasserstrahl, zb aus einem leicht aufgedrehtem Wasserhahn eine glatte, leicht schräge Oberfläche herunterfliest, dann schlängelt sich das wasser. Warum ist das so, warum fliest das Wasser nicht Schnurgerade nach unten. Question
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Sa Mai 24, 2008 3:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gute Frage, meine Theorie:
Weil das Wasser von der Oberfläche gebremst wird, oder zumindest der vordere Teil der "Welle".
Das Wasser dahinter sucht sich dann einen leichteren Weg und fließt zur Seite ab.

Das mit dem Schlängeln klappt ja auch nur bei Oberflächen die sich nicht von Wasser benetzen lassen.
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Mo Jun 02, 2008 3:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@denker:
das wird wohl ein phänomen der FLIEHKRÄFTE sein:
wenn wasser mit einer bestimmten geschwindigkeit. irgendwo 'runterfliesst , dann können sich kleinste abweichungen von der "ideallinie" zu immer schärferen kurven "aufschaukeln", und darum dieses "mäandrieren" .
das tut auch jeder natürliche Fluss:
wenn man sich mal ein ( unverbautes!) flusstal anschaut, dann sieht man, dass der fluss das umgebende material besonders in den kurven gerne abträgt, weil er von der fliehkraft genau dort hingedrängt wird.
mit der zeit werden immer gröser, bis sie irgendwann einander berühren und das spiel von vorne wieder losgeht.
ein dünner wasserstrahl macht das ganze im "zeitraffer" .
@ andy:
die benetzbarkeit ist da, denk ich, egal.
es hängt eher von der geschwindigkeit ab.
zu langsam, dann kommen die fliekräfte nicht zum greifen. zu schnell, dann "schiesst" das wasser geradeaus durch.
die von dir beschriebenen "wellen" und das "abbremsen" könnten
evtl. als AUSLÖSER in frage kommen!
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Denker



Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 519
Wohnort: Bayern 91

BeitragVerfasst am: Sa Sep 20, 2014 10:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Um elektrischen Strom leichter zu erklären vergleicht man ihn oft mit Wasser, Wasserpumpe - Batterie. Wasserleitung - Stromleitung. Ventil - Diode. Wasserbehälter - Kondensator, usw...

E-Strom hat die Eigenschaft sich immer den Weg mit dem kleinsten Widerstand zu suchen, könnte man im Umkehrschluss daran denken das Wasser das auch so macht, und dieser schlängelnde Weg einen geringeren Wasserwiderstand bietet als eine gerade linie ?

Dachte Schauberger vielleicht auch so, als er mit seine gewundene Röhren experimentierte, welche er dann vermutlich in sein Heimkraftwerk einbaute ?

LG
_________________
Die Frage ist nicht ob es funktioniert, sondern wie !
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: So Sep 21, 2014 9:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ist es vieleicht einfach genau umgekehrt Question

Da nur eine bestimmte Flussmenge zur Verfügung steht, aber das Wasser mit der Fließstrecke immer mehr beschleunigt, benötigt es einen zusätzlichen Widerstand, damit es nicht zu einer Abschnürung des Flusses kommt. Da der Widerstand der Strecke konstant ist, muß eben die Weglänge vergrößert werden, um den Fließwiderstand passend zu erhöhen Question

VG
_________________
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Erich



Anmeldedatum: 10.11.2010
Beiträge: 256
Wohnort: 093xx

BeitragVerfasst am: Do Okt 16, 2014 8:34 am    Titel: Sclängelndes Wasser Antworten mit Zitat

Hi Denker,

Wasser muss sich schlängeln.
Sonst könnte es sich nicht durch Felsformationen "bohren"!

Gruß
Erich
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Sa Nov 01, 2014 6:43 pm    Titel: Drehmoment Antworten mit Zitat

Hallo -

Im Internet weiss keiner, wie man vernünftig das "DREHMOMENT" erklärt.
Das hole ich hier mal nach.

Unter Drehmoment versteht man das Produkt aus Kraft (F) und Abstand
(r) von der Drehachse einer rotierenden Masse, z.B. Rotor eines Motors,
Rad am Wagen . Turbinen-Kranz usw

Dafür schreibt man: F x r = const und meint
Das Produkt aus der Kraft F1 und dem Achs-Abstand r1 ist gleich dem
Produkt aus der beliebigen Kraft F2 im beliebigen Achsabstand r2

geschrieben
F1 x r1 = F2 x r2 = F3 x r3 .... = F(n) x r(n) = const;

Dabei muss mit zunehmendem Achs-Abstand r2 >r1 die Kraft F2 kleiner
als F1 werden - also F2<F1, damit das Produkt F2 x r2 weiterhin gleich
gross bleibt, bezogen auf F1 x r1.

Allgemein gilt also:

(r(n+1) > r(n)) x (F(n+1) < F(n)) = const.

Beispiel in Zahlen:
Das Drehmoment eines E-Motors sei 1N/mm dann sind das auch 10N/0.1mm aber nicht "10N/cm"
abgesehen von der falschen Schreibweise, die richtiger 1N x 1mm oder
10N x 0.1mm heissen sollte.

Das nur für alle, die sich mit der Drehmoment-Angabe in Katalogen veralbert fühlen.

Gruss
Werner
_________________
--------Es gibt keinen Energieverbraucher ---------
------------- der Energie verbraucht------------------
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Erich



Anmeldedatum: 10.11.2010
Beiträge: 256
Wohnort: 093xx

BeitragVerfasst am: Mo Nov 03, 2014 8:16 am    Titel: Schlängelndes Wasser Antworten mit Zitat

Hi Werner,
Du könntest mir mal das Drehmoment für eine Kugelturbine berechnen. Würdest Du das mal machen ,wenn ich dir die Maße durchgebe?
Gruß
Erich
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