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PM versuch mittels SMOT und Metronom

 
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Steff



Anmeldedatum: 29.04.2013
Beiträge: 3
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Fr Mai 10, 2013 7:42 am    Titel: PM versuch mittels SMOT und Metronom Antworten mit Zitat

Hallo Leute!

Heiße Stefan und wohne in Graz. Mein momentanes Interesse gilt dem Magnetmotor, bin aber auch an andren Dingen interessiert.

Ich habe erfahrung in der 3D Computer Animation / Konstruktion, Internetsoftware Entwicklung (Coldfusion/PHP/MySQL...), Zerspanungstechnik.

Wenn mein Modell gefertigt ist, werd ichs euch vorstellen. Basiert auf einer SMOT/V-Gate Grundidee, gestützt durch Metronom prinzip. Gehe allerdings in keinster weise davon aus, dass es funktionieren wird. Es dient eher dem Studium der physikalischen Eigenschaften und Prinzipien die dahinter stecken.

Seit einer Weile arbeite ich an einer Art SMOT. Als SMOT bezeichne ich es deshalb, da die Idee dahinter ist, eine Magnetkugel auf einer Laufbahn, unterstützt durch weitere Magnete, im Kreis laufen zu lassen. Die untenstehenden Bilder zeigen Modell Nr. 5, und nein Nr. 5 lebt nicht Laughing - soll heißen die Magnetkugel kommt nicht über die, in diesem Fall zwei Stickpoints. Nr. 5 ist das erste vollständig CNC gefertigte Modell, die Vorläufer habe ich noch mit der Hand gesägt, gebohrt und gefeilt. Das Modell im Bild ist nicht vollständig Bestückt, damit man sich ein klareres Bild machen kann. Es besteht im Grunde aus einer Laufbahn und einem Korsett. Das Korsett kann aber auch als eine weitere Laufbahn eingesetzt werden.



Die Laufbahn und das Korsett von Nr. 5 habe ich aus Aluminium gefertigt, Nr. 6 wird aus NiRoSta gefräst. Die Aussendimensionen sind 194x89x26 mm. In der Innenlaufbahn befinden sich 7 Bohrungen zur Aufnahme von Eisenwellen, die einerseits als Abstandshalter und andererseits zur magnetischen Befestigung der 14 15x6x4,2 N42 Ringmagnete dienen (Vorder- und Rückseite). Sie haben die Aufgabe die Magnetkugel zu beschleunigen. Die Eisenwellen verbinden dabei die Magnete der Vorder- und Rückseite und vergrößern gleichzeitig das Magnetfeld, welches sich im gegensatz zu getesteten Aluminiumwellen positiv auf die Beschleunigung der Kugel auswirkt. In unten stehendem Bild sieht man recht gut zwei Magnetkugeln. Eine mit 10mm und die Andere mit 12,7mm im Durchmesser.



Im Korsett sind jeweils 80 5mm Fräsungen im Durchmesser mit einer Tiefe von 2mm zur freien Bestückung durch Magnete oder Eisenkerne zur Feinabstimmung.

Ich hab noch keine Videos gemacht, dass werde ich aber demnächst nachholen.

Modell Nr. 6 bekommt nun eine Aufhängung dazu um eine Metronompendelfunktion zu integrieren durch die die Schwerkraft mit einbezogen werden kann:



In den nächsten 5 Wochen habe ich etwas Zeit und vorallem eine freie CNC Maschine, der Wirtschaftskriese sei Dank Wink . Wenn ihr Fragen habt nur zu, freue mich über Anregungen und Vorschläge. Und natürlich ist das Unmögliche das Ziel der Übung, aber wenn das System mit hilfe der Magnetkugel länger Schwingt als ohne, hat man was erreicht, oder!?


LG aus Graz,


Steff
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: So Mai 12, 2013 2:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ein herzliches Willkommen Stefan, schöne Zeichnungen, interessante Konstruktion.

Du stellst deine Ideen zu Diskussion, find ich mutig. Denn, falls du schon einige meiner Kommentare gelesen hast, solltest du dir im klaren sein, daß alle, so ich auch, immer denken, ich bin der Beste und anderen können nix... Und wenn einer mal eine gute Idee hat, dann wird unter die Gürtellinie getreten, in Ermangelung sinnvoller Argumente. So, das war die kurze Warnung vorweg Wink

Kurz etwas zu SMOT: Ja, es funktioniert, definitiv. Aber warum? Prof. Bruhn an der Uni Darmstadt hat eine mathematische Abhandlung darüber geschrieben, aber kurz gesagt, es sind 2 unterschiedliche Beschleunigungen die aufeinander einwirken. Die Magnetische wird an- und abgeschalten, da die Kugel in die magnetische Beschleunigung hinein und wieder heraus gelangt.

Soll deine Konstruktion die Kugeln im Kreis laufen lassen, gibt es mit der Magnetischen Komponente immer Probleme. Theoretisch ist es möglich, praktisch zerstört die, zu einem Ring verformde, magnetische Komponente die meisten Ideen...

Ein kleiner Tip zum Schluß: Studier erst einmal unsere herkömmlichen Antriebsmaschinen, dann wird dir klar, auf welches Wagnis du dich da einläßt oder sollte ich besser sagen, auf welches Glatteis du dich da begibst.



wenn du magst, ein paar Hilfestellungen kann ich gerne geben.
sswjs
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Steff



Anmeldedatum: 29.04.2013
Beiträge: 3
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: So Mai 12, 2013 2:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hi jens, wenn ich mich nicht irre!

handeln wir den kindergarten auf die schnelle ab:

danke für

dein willkommenheißen
deine warnenden worte bezüglich der seitenhiebe
die aufklärung über die hier herrschende selbsüberschätzung

ja ich weiß womit ich mich beschäftige. für mich sind der energie erhaltungssatz, die gesetze der thermodynamik, nichts neues.

das dass smot mit einer eisenkugel funktioniert ist mir bekannt. tja, wie auch immer, ich benutze eine magnet kugel. und ja ich habe meine gründe dafür.

ich kenne die probleme, die da auftreten wenn man ein geschlossenes system baut. im gegensatz zu anderen schreie ich aber nicht vorlaut hinaus, dass ich die lösung habe, wenn ich dann erst auf dieses problem stoße. du weißt wen ich meine Wink

zu deinem vorschlag, dass ich erst mal unsere herkömmlichen "antriebsmaschinen" studieren soll, schlage ich dir vor zu erst mal fragen, ob ich dass nicht vielleicht schon gemacht habe. hab für AVL, Puch, Magna und weitere gearbeitet.

für ideen, hilfe und auch für kritik bin ich immer offen. vielen dank für dein angebot. also kannst schon loslegen, wenn dir was einfällt. konkrete hilfe benötige ich zur zeit nicht.

wie ich ja beschrieben habe, gehe ich in keinster weise davon aus, dass das ding, was ich da gefertigt habe, funktionieren wird. das ist mir allerdings auch vollkommen wurscht. weil um einen schritt zurück zu machen, muss ich erst mal einen schritt nach vorne gehen.

übrigens hat mir deine arbeit an dem magnet tor gut gefallen. quasi halbach array.

ich wickle jetzt weiter an meiner ringkernspule, sind eh nur 4000 windungen pro runde Wink

wenn ich was neues hab werd ichs hier und auch anderswo wieder veröffentlichen.

bis dahin frohes schaffen liebe leute.
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mo Mai 13, 2013 3:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Steff hat Folgendes geschrieben:
hi jens, wenn ich mich nicht irre!
Nein, nicht geirrt, nur das keiner weiß, das ich rumpelsti..., äh, Jens heiß...
* Scheiße, der Typ liest ja wirklich, gleich mal auf die schwarze Liste setzen *

Steff hat Folgendes geschrieben:
zu deinem vorschlag, dass ich erst mal unsere herkömmlichen "antriebsmaschinen" studieren soll, schlage ich dir vor zu erst mal fragen, ob ich dass nicht vielleicht schon gemacht habe. hab für AVL, Puch, Magna und weitere gearbeitet.
Jetzt hat er mich, man, ich bin voll in die Falle gerannt, aber ein schönes Beispiel für, ich zitiere:
sswjs hat Folgendes geschrieben:
...daß alle, so ich auch, immer denken, ich bin der Beste und anderen können nix...

Steff hat Folgendes geschrieben:
für ideen, hilfe und auch für kritik bin ich immer offen. vielen dank für dein angebot. also kannst schon loslegen, wenn dir was einfällt. konkrete hilfe benötige ich zur zeit nicht.
Ok, aber wie wär's, wenn wir erst einmal eine gemeinsame Basis zum Diskutieren schaffen würden?

Steff hat Folgendes geschrieben:
wie ich ja beschrieben habe, gehe ich in keinster weise davon aus, dass das ding, was ich da gefertigt habe, funktionieren wird. das ist mir allerdings auch vollkommen wurscht. weil um einen schritt zurück zu machen, muss ich erst mal einen schritt nach vorne gehen.
Der Schritt nach vorn geht meistens in die falsche Richtung Wink

Steff hat Folgendes geschrieben:
übrigens hat mir deine arbeit an dem magnet tor gut gefallen. quasi halbach array.
Mist, der Typ liest wirklich, hatte ich doch schon erwähnt, oder? Na hoffentlich ist bei dir auch hängen geblieben, das sich gleichnamige Pole auch anziehen können...


So, schaffen wir mal die Basis. Erklär doch bitte mal, wie aus deiner Sicht eine Dampfmaschine funktioniert und zwar eine ohne Schwungrad.


gepannt ich bin...
sswjs
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Steff



Anmeldedatum: 29.04.2013
Beiträge: 3
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Di Mai 14, 2013 5:49 am    Titel: Antworten mit Zitat

die ersten dampfmaschinen waren wasserpumpen, die hatten kein schwungrad. verdampfen - kolben fährt aus, abkühlen - kolben fährt ein Cool
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: So Mai 19, 2013 3:57 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
die ersten dampfmaschinen waren wasserpumpen...
Ganz genau.

Du wirst sicher schon bemerkt haben, daß ich das nicht zufällig gewählt habe. Denn, stellt man das mathematische Modell der Pumpen auf, bemerkt man, daß es mit dem unserer Felder, Gravitation und / oder Magnetismus, identisch ist.

Der Luftdruck ist mit unserer Gravitation vergleichbar, der Magnetismus mit mit der Erhitzung. Setzt du aber den Magnetismus gleich dem Luftdruck musst du die Gedanken über dem Equivalent zur Erhitzung machen.

Hier würden mich deine Vorstellungen interessieren.


Allerdings sollten wir doch noch ein wenig weiter abstahieren...
sswjs
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