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Das Super-Zentrifugal-Triebwerk
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Mi März 06, 2013 6:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Beim Wobbeln einer unwuchtigen Drehimpulsmasse tritt neben einer Veränderung der Z-Kraft
auch ein tangentialer Beschleunigungvektor auf.

Damit dieser - sofern er gravierend auftritt, was vorher zu testen ist -
nicht kompensierend in Erscheinung tritt, wähle ich den Wobbelsektor
bei dämpfender Anwendung in einer maximalen Öffnungsweite von 90°
um den Wendenpunkt der Gegenseite oder Heckseite.

Bei progressiver Kopplung muss natürlich auf der Antriebsseite (Bug)
gewobbelt werden, denn die Grundbedingung lautet ja:
Entzug von Energie auf der Gegenseite - äquivalent von Zufuhr von Energie auf der Antriebsseite.

Um das einfache Z-Triebwerk bullig zu machen, wird man unter Anwendung pneumatischer Verstärkung an
die Stelle der Bremsfedern Luft gefüllte Zylinder setzen, die über LEICHTE Kurbelstangen und Kolben
die Kompression ändern, da kann man bequem mit Untertützung eines
Hilfsverdichters die verschiedenen Drehzahlen des Triebwerks anpassen
und fast auf Null runter wobbeln.
Das gibt dann auch Hammer harten Antrieb.

Auf der Grundlage der Drehimpulserhaltung ist noch nachzutragen, dass
die Drehimpulsänderung der Unwucht sich nicht automatisch als Schubänderung auf das Gestell bzw Fahrzeug projiziert,
sondern grundsätzlich rotationsgebunden und damit drehend auf den Gesamtschwerpunkt durchgreift.
Das wird ja mit der Gegenläufigkeit der Zwillingsrotoren neutralisiert.

Dennoch ist der Übergang vom rotorischen System auf das Gestell am Ort
der Wobbelfeder zu beachten.
Liegt sie senkrecht zur Schubrichtung so ist bei Verwendung einer Kontaktnocke noch
ein Reibungsanteil in Fahrtrichtung wirksam -
liegt sie parallel zur Fahrtrichtung, kommt es zu einem Kraftschluss über die Gestellmasse und Scheibenachse
und die Federkraft ist als sog. Innere Kraft Schwerpunkt-neutralisiert.

Ohne gravierende Abweichungen von diesen Einbaulagen, kann also über 180° die Z-Kraft gewobbelt werden -
wobei mit Ergänzung der progressiven Form nahezu die gesamte Z-Kraft-Differenz zwischen den
rotorischen Antipoden für den Antriebs-Impuls zur Verfügung steht.


Gruss
Werner
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Mi März 20, 2013 3:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo-
Internes Triebwerk mit rotierender Unwucht führt noch auf die Frage, wie
sich damit die nötigen 3 Systemkörper verwirklichen.

Dazu betrachte man die ebene Rotation einer Unwucht und zeige auf 4
Quadranten verteilt, die Lage der 90°-Sektoren relativ zur gewählten Fahrtrichtung des Gestells
oder Fahrzeugs.

Die Unwucht - in festem Radiusabstand - läuft mit unterschiedlichen Winkelgeschwindigkeiten um,
was zunächst einem 2-Körper-System
ähnelt.
Nun lassen sich die durchlaufenen 90°-Sektoren aber so anordnen, das
2 Sektoren im wesentlichen parallel zur festgelegten Fahrtrichtung liegen
und zwei sich weitgehend quer zur Fahrtrichtung ausdehnen.
Dann haben wir mit der Rotation folglich ein 3-Körper-System, in
welchem sich 2-tes und drittes System abwechseln bzw kontinuierlich
aufeinander folgen.
Es ist daher angezeigt, die Unwucht in den quer liegenden 90°-Sektoren
zu beschleunigen, weil dann die tangentialen Reaktionskräfte weitgehend
quer zur gewählten Fahrtrichtung stehen.
Hier kann im Extremfall der Beschleunigungssektor bis auf 30° eingeengt werden,
was bei hoher Drehzahl aber auch starke Kraftspeicher der Beschleunigung (Pufferfedern) erfordert.

Gruss
Werner
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