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Wasserbrücke
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OneCypher



Anmeldedatum: 10.05.2006
Beiträge: 18
Wohnort: Köln/Bonn

BeitragVerfasst am: Do Dez 20, 2007 12:58 pm    Titel: Schwebende Wasserbrücke -> Elektrolyse? Antworten mit Zitat

Also ihr beschreibt, dass man in 2 Behälter mit reinsten Wasser, Elektroden eintaucht und diese mit 20kV Gleichspannung läd... hmm .. wenn dann die sich dann die Brücke aufgebaut hat, entsteht an den Elektroden keine Elektrolyse?
Viel Leistung scheint dabei (20kV * 0,5mA = 10Watt) ja beim Brückenaufbau nicht gebraucht zu werden.. von daher wirds wohl nich dampfen und nicht sonderlich sprudeln..

Noch eine Frage: Was passiert wenn man anfängt diese schwebende Wasserrücke einzufrieren?
Können die herren vom hcrs-home-labr nicht mal ein experiment mit dieser wasserbrücke machen?
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Do Dez 20, 2007 3:32 pm    Titel: Re: Schwebende Wasserbrücke -> Elektrolyse? Antworten mit Zitat

OneCypher hat Folgendes geschrieben:

Noch eine Frage: Was passiert wenn man anfängt diese schwebende Wasserrücke einzufrieren?


Die Sache mit dem Einfrieren war das ursprüngliche Experiment an der ETH-Zürich. Siehe hier:

http://www.cci.ethz.ch/experiments/Wasserbruck/de/stat.html

lg Helmut
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Robert-Diart



Anmeldedatum: 12.11.2003
Beiträge: 372
Wohnort: Dremmen (Aachen)

BeitragVerfasst am: Fr März 14, 2008 1:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

schade, die seite lässt sich nicht mehr öffnen!!
app einfrieren:
ich habe mehr oder weniger UNFREIWILLIG bekanntschaft mit flüssigem , stromdurchflossenem (300A!!) indium gemacht.
mit dessen hilfe bedampfen wir im hochvakuum (10^-9 bar) metallteile.
oftmals fliesst das indium "einfach 1-2 cm bergauf" um dann aus dem verdampfertöpfchen UNKONTROLLIERT herauszusabbern.
zum wiederholten male hatte sich nun auch zwischen dem verdampfergefäss und den stromanschlüssen eine brücke mit 4...6 mm "spannweite" und ebensolchen durchmesser gebildet.
nach bedampfungsende wird der strom langsam abgefahren und zwischenzeitlich erstarrt das material.
darum blieb die brücke jedes mal in ihrer vollen "pracht" erhalten!
gut, in meinem falle sind wohl die durch den strom verursachten magnetfelder für das verhalten des indiums verantwortlich,
ich denke, im wasser sind es elektrische kraftfelder.
AAAAABER was ist mit gut salzhaltigem wasser, wo man satte ampere "durchjagen" kann???
schon jemand probiert?
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Fr März 14, 2008 2:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Salzwasser fängt bei der Elektrolyse zumindest sehr schnell an zu kochen und reagiert sehr aggressiv auf alle möglichen Elektrodenmaterialien.
Damit haben übrigens auch Wasserentsalzungsanlagen zu kämpfen, heisses, hochkonzentriertes Salzwasser ist ne heikle angelegenheit...
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Fr März 14, 2008 10:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja schade, die Schweizer haben den Beitrag nur mehr für den internen Gebrauch.

Am 27.März 2008 gibt es einen neuen Beitrag zur Wasserbrücke im BR
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/faszination-wissen/index.xml

Freitags drauf die Wiederholung im BR alpha.

lg Helmut

PS: Ab heute ist der Link auch mit richtiger Inhaltsangabe
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Rudi



Anmeldedatum: 17.03.2008
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: Fr Apr 04, 2008 4:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Andi hat Folgendes geschrieben:
Salzwasser fängt bei der Elektrolyse zumindest sehr schnell an zu kochen und reagiert sehr aggressiv auf alle möglichen Elektrodenmaterialien.
Damit haben übrigens auch Wasserentsalzungsanlagen zu kämpfen, heisses, hochkonzentriertes Salzwasser ist ne heikle angelegenheit...

Ich denke mal das eher die Cl- und O-Radikale an der Anode das Problem sein werden.....
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Fr Apr 04, 2008 7:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nene, moderne Entsalzungsanlagen mit Umkehrosmose, da wird die Suppe sehr heiß und aufkonzentriert, das macht die Rohre kaputt.
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DrQ_WI



Anmeldedatum: 21.03.2008
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 12, 2008 5:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mega-ICE? Darpa?...?

Hatte bis jetzt nur von Scharfschützengewehren mit Eisprojektil gehört;
Projektile, die spurlos schmelzen
( Kuriose Waffentechnik von Günther Wahl; Franzisverl.)

Was die 12Fache Diamanthärte angeht, gut möglich das Substanzen unter
Feldeinwirkung präzisere Kristallgitter mit neuen Eigenschaften formen.
Die induktive Metallhärtung ist zumindest belegt.

Lasst uns basteln und den Markt für Urangeschosse ruinieren!
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Andi



Anmeldedatum: 05.04.2004
Beiträge: 1925

BeitragVerfasst am: Sa Apr 12, 2008 7:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Geschosse aus abgereichertem Uran sind Wuchtgeschosse, die wirken allein durch die Aufprallenergie auf einen kleinen Fleck, und die lässt sich einfach erhöhen indem man das Geschoss aus sehr schweren Materialien baut, wie z.B. Uran.
Nebenwirkungen: Beim Aufschlag neigt Uran dazu nicht einfach platt zu werden sondern sich an den Seiten als Staub abzuschaben, dadurch bleibt das Geschoss beim Eindringen spitz und es entsteht ein feiner Uran-Staub der sich an der Luft gerne selbst entzündet.
Eignet sich also hervorragend um Löcher in Panzer zu machen und der Besatzung oder der Munition darin etwas einzuheizen.

Das Ding mit dem Eisgeschoss hatten die schon mal bei Mythbusters ausprobiert, da war es nicht unbedingt nützlich das Eis so spröde ist.
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DrQ_WI



Anmeldedatum: 21.03.2008
Beiträge: 152
Wohnort: Wiesbaden

BeitragVerfasst am: Mi Apr 16, 2008 7:07 am    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Andi für die Verbesserung "Mythos zerstört";
elektrisch gehärtetes Eis könnte sich anders verhalten.
ich dachte, das "abgereicherte" Uran =Atommüll wird nur wegen der Härte
verwendet. Durch den Masseneinsatz ist die radioaktive Belastung in den Einsatzgebieten erheblich.

Andere Alternativen neben einem utopischen Weltfrieden sind
EML, Gasverbrennungs-gepumpte Laser oder braunes Rauschen
aber dann bräuchte man ja Endlager für den Uranmüll.

Übrigens Patente zum Thema "Electromagnetic Launcher" stehen
beim DPMA über depatisnet.de online.
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Do Sep 17, 2009 9:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In der Verbund-Zeitschrift energy 2.09 ist ein kurzes Interview mit den Hauptakteuren der Wasserbrückenforschung.

http://www.verbund.at/cps/rde/xbcr/SID-371A9724-09EDDC05/internet/Verbund-Magazin_2-09_lowres_einzel.pdf

ab Seite 12

Bin schon neugierig was beim Schwerelos-Test herauskommt.

lg Helmut
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Do Jul 05, 2012 7:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

War jetzt schon länger nicht mehr hier. Bin da im Netz bei einem Elelctric-Universe-Vortrag wieder über die Wasserbrücke gestolpert. Dann habe ich mich erinnert, dass hier ja Mal was darüber war.

Deshalb für alle die's interessiert:

Plasma Behavior in the Floating Water Bridge & Biology / Robert Johnson
http://www.youtube.com/watch?v=JaEjK8-xhmI
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Softifex



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BeitragVerfasst am: Do Jul 05, 2012 8:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Wasserbrückenforschung ist noch nicht zu Ende, da kommt laufend Neues dazu.
Eine aktuelle Übersicht gibt es bei Dr. Elmar Fuchs

http://www.ecfuchs.com/?page=waterbridge

bzw beim Forschungspartner Dr. Jakob Woisetschläger

http://www.ttm.tugraz.at/jw/?seite=water

lg Helmut
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Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Fr Jul 06, 2012 10:28 am    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Links.

Das Schade ist nur, dass die ganzen Publikationen nicht kostenlos zugänglich sind.

Find ich sowieso eine Sauerei, dass Publikationen für derart viel Geld verhökert werden.
Ich hätte ja nicht dagegen, ein paar Euro für eine Publikation auszugeben, aber die Preise liegen eigentlich immer jenseits der 20EUR...
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Artur_X



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Beiträge: 191
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: Mo Jul 09, 2012 7:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also meiner Meinung nach hat das etwas mit der Permittivität des Wassers zu tun, der höchsten aller natürlich vorkommenden Stoffe, insbesondere in Eisform :

http://de.wikipedia.org/wiki/Permittivit%C3%A4t

Wie übersetzt man das ? also ich wurde sagen, es ist der "Polarisationsgrad" eines Stoffs, der sich im elektrischen Feld befindet. Zwischen den Punkten, wo das Feld ein- und wieder austritt, bildet sich eine Spannung, die sich nicht abbauen kann, weil permittive Stoffe stets Isolatoren sind.

Wenn wir schon mal hier sind, kann ich auch meine neue Theorie zu den Saturnringen zum Besten geben. Erstmal dieser Artikel :

http://www.pro-physik.de/details/news/prophy13948news/news.html?laid=13948

Ein "Transport geladener Teilchen zum Enceladus hin" ? Dann würde der sich ja aufladen. Mehr Sinn macht das, was die Zeichnung andeutet : Es fliegen vom Nordpol Elektronen zum Enceladus hin und treten an seinem Südpol wieder aus. Von dort wandern sie zum Südpol des Saturn.

Was auch die ständigen Ausbrüche am Südpol des Enceladus erklärt : die Energiequelle dazu ist der Stromfluß vom Saturn. Aber das Eigentliche ist : damit dieser Strom zustande kommt, muss der ganze Saturn ein riesiger Kondensator sein mit der negativen Ladung im Norden. Folglich hat der Planet ein elektrisches Feld um sich mit Feldlinien von Nord nach Süd.

Nun weiß man, dass die Saturnrinmge zu 95 Prozent aus Wassereis bestehen :

http://www.spektrum.de/alias/sonnensystem/saturnringe-sind-das-eis-von-ex-monden/1057312

Es ist klar, was da im elektrischen Feld passiert : dier Eisbrocken polarisieren sich, so dass die positive Spannung oben ist und und die negative unten. Deshalb ist der Ring so schön flach : sobald ein Brocken nach oben oder unten ausweichen will, wird er vom Ring wieder angezogen.

Was hieße : jeder Planet, der wie der Saturn polar geladen ist, wird sich mit der Zeit Ringe aus Wassereis zulegen. Mit kleinen Anteilen an anderem Gestein, das dabei eingefangen wird.

Wenn jemand eine Beweisführung auf der Erde vorhat, bitte mir melden. Ich mache mit.

Gruß Artur
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