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Unendlichkeit und gekrümter Raum

 
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Fefferl



Anmeldedatum: 24.01.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: Fr Jan 13, 2012 2:35 pm    Titel: Unendlichkeit und gekrümter Raum Antworten mit Zitat

Hallo Leute

manchmal "denke" ich zuviel und hab da dann meine abgefahrenen Gedanken. Vielleicht kann einer von euch folgen und seine Überlegungen dazu beitragen.

Wir erinnern uns an die Hyperbel im Koordinatensystem. Das ist die Kurve, die entlang der Y-Achse in Richtung 0 kommt, eine schöne Kurve macht und dann entlang der X-Achse wieder in der Unendlichkeit verschwindet, ohne die Y-Achse oder die X-Achse je zu berühren. Gleichzeitig macht die Hyperbel im dritten Quadranten des Koordinatensystems das Selbe auch. Also beide Kurven gehören zusammen.

Dies funktioniert auf einem ebene Blatt genau so.

Jetzt malen wir aber das Koordinatensystem auf einen Ball auf. Da stellen wir zuerst fest, dass sich die X-Achse und die Y-Achse auf der Rückseite des Balls kreuzen! Dies bestätigt so zu sagen auch die Aussage, dass sich zwei Parallelen in der Unendlichkeit schneiden.

Zeichne ich nun in dieses Koordinatensystem die Hyperbel ein, dann schneiden sich tatsächlich Hyperbel und Koordinatensystem in der "Unendlichkeit"!

Was hat jetzt das Ganze mit der Unendlichkeit und dem gekrümten Raum zu tun?

Wenn nach Einstein wirklich das Weltall durch das Vorhandensein von Masse gekrümt ist, dann würde dieses bedeuten, dass es eigentlich keine wirklich ebene Fläche gibt! Somit könnte man tatsächlich sagen, der Punkt "Unendlich" ist tatsächlich ein Punkt!

Noch einen Gedanken weiter:
Stellen wir uns vor, in dem Koordinatensystem auf dem Ball wäre der Urknall des Weltalls im Nullpunkt des Koordinatensystems passiert. Das Weltall dehnt sich nach entsprechenden Aussagen immer weiter aus. Das würde aber bedeuten, dass all die Masse, bestehend aus den Milliarden von Galaxien, irgendwann an einem Punkt wieder zusammentreffen würden, nämlich im Punkt der Unendlichkeit! Was würde da passieren? In diesem Punkt der Unendlichkeit gibt es dann wieder einen neuen Urknall und alles geht von neuem los. Es würde also die gesamte Masse des Weltalls zwischen zwei Punkten hin und herpendeln.

Irre Vorstellung, oder?

Noch zur Erklärung der beiden Koordinatensystemen: Für mich ist das bekannte, normale Koordinatensystem das System des Raumes ohne die Zeit. Das Koordinatensystem auf dem Ball wäre dann das System des Raums in Abhängigkeit von der Zeit.

Irgendwie ist diese Vorstellung faszinierend....

Was spricht für, was gegen meine Gedanken?
gruß
Fefferl

P.S.: Auch wenn es jetzt hoch mathematisch und physikalisch aussieht, ich steck da nicht wirklich in der Tiefe drin!
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
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BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2012 11:03 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wie sieht denn ein gekrümmter Raum aus, wenn alle Urknallmasse an einem Punkt zusammen ist? Gibt es da überhaupt einen Raum wohin sich was ausdehnen kann?

lg Helmut
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Fefferl



Anmeldedatum: 24.01.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: Sa Jan 14, 2012 2:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gute Frage, Helmut. Man sagt ja auch, dass das Weltall ert durch den Urknall entstanden sei. Somit würde sich durch die ungeheure Massenanhäufung an dem Punkt der Raum auf genau die Größe der Masse zusammendrücken. (Meine Überlegung).
Durch die gigantische Reaktion, die dann entsteht, wenn sich die Urmasse plötzlich explosionsartig wieder ausdehnt, wird auch der Raum aufgebläht.

Eine Hyphothese meinerseits, aber nicht wirklich verwerflich, denn hier hat man ja viel Freiraum für Spekulationen... Laughing
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Softifex



Anmeldedatum: 28.07.2004
Beiträge: 106
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Di Jan 17, 2012 9:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich bei der Urkanlltheorie wundert, dass hier ausschliesslich immer von Massen die Rede ist. Aber seit der neuen Physik wissen wir, Masse = Energie. Ich würde die Weltentstehung also mit einer Energieausbreitung beginnen. Irgendwann mal im späteren Ablauf könnte man dann mit den üblichen Massenbetrachtungen fortsetzen.
Also zuerst mal war das Licht (Energie), dann wurde der Raum erschaffen durch Trennung innerhalb dieser Energien (Dualität), erst dann die feste Masse (Erde).

lg Helmut
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Fefferl



Anmeldedatum: 24.01.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: Mi Jan 18, 2012 12:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht liegt es daran, dass man sich " einen Klumpen Masse" eben besser auf einer Stelle vorstellen kann als " eine Hand voll Energie". Ich stimmer dir durchaus zu, dass der Urknall auch aus Energie heraus denkbar wäre. Aber wie bewegt man Energie dazu (egal wie und welche), sich auf einen mehr oder weniger kleinen Punkt zu konzentrieren?

Logisch ist auch der Rückschluß, dass wenn vorher schon Materie da war, dann musste es auch vorher schon "Raum" gegeben haben.

Ach... alles nicht so einfach... Very Happy
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dere



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Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: Sa Jun 23, 2012 1:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Erinnert etwas an die Frage: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei ?
Sei es nun "unsere" Energie, "unsere Masse", "unsere Zeit, "unser Raum...

Meiner Meinung nach entstehen diese Dinge stets "gleichzeitig" bzw. parallel als Ganzes.
Von zentraler Bedeutung dürfte hier das Prinzip sein, dass alles stets GESETZMÄSSIG bzw durch UMWANDLUNGSPROZESSE entsteht.
Die Schwierigkeit besteht nun darin, diese Gesetzmäßigkeiten so präzis und konkret wie möglich zu formulieren bzw abzuleiten. Da formale Beobachtung ausscheidet, wandelt sich der Schwerpunkt also zu philosophischer Verallgemeinerung.

Den Anhaltspunkt, den wir hier haben, ist genau der lokale "Explosionsprozess" der Materie, dessen Resultat wir gegenwärtig beobachten bzw. zurückrechnen können...
Diesen Prozess als "Einmalprozess" zu interpretieren, ist m.M. üblich, wenn der Analysierende ein konfessionell/mystisches Weltbild hat.
Besitz dieser eine wissenschaftliche Philosophie, die weder "Urzeugungen", Bevorzugungen oder Mysterien/"Wunder" dieser Art annimmt, wird er ein allgemeines Szenario entwickeln, in dem auch die ansonsten mysteriös erscheinenden Urknallprozesse, Raumzeit-Bildungen Schwarze Löcher usw. in gesetzmäßige Abläufe eingebettet werden und also eine Art "Kreislaufwirtschaft" erkennbar wird.
M.f.G.
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werner100



Anmeldedatum: 26.07.2009
Beiträge: 777

BeitragVerfasst am: Do Jul 05, 2012 11:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo -

Wenn man die von der Hubble-schen Rotverschiebung hergeleitete
Expansion der stellaren Abstände zurück-extrapoliert, kommt man auf einen Punkt allerhöchster materieller Verdichtung aller gegenwärtig beobachtbarer Erscheinungen.

Dieser Theoretische Weltanfang kann aber auch durch ein Umkippen
der Weltexpansion auf natürliche Weise wieder entstehen.
Auf die Frage, was war vorher da, kann man folglich antworten:
"Das, was nachher da ist."

Lässt man keine unbeschleunigten Inertial-Systeme zu, erklärt also
die Gleichförmige Translation zu einer Gleichförmigen Geschwindigkeit auf einem 4-dim. Weltumfang, dann ergibt sich die Krümmung des R-3 von selbst und gleich noch die Rotation als
ausschliessliche kosmisch verbindliche Struktur der Materie, womit man dann sehr schnell bei der Maxwell-schen Elektrodynamik landet.
Die zunächst formal-rotorische Struktur bzw der rotorische Feldlinienaufbau der Elektrodynamik setzt sich dann ganz ungezwungen auf dem Feldlinienaufbau der Gravitation fort.

Daher ist es theoretisch besonders einfach, von zentrifugaler Gravitation des mitrotierenden Beobachters und von attraktionaler
also anziehender Gravitation des ruhenden Beobachters zu sprechen.

In diesem Sinne gibt es keine künstliche Gravitation, oder einen Gravitationsersatz im rot. System.
Es liegen aber unterschiedliche Methoden des Feldlinienaufbaus vor.

Die originale Gravitationsladung kennt man noch nicht - grundsätzlich ist aber jedes Masseteil als Grvitationsladung zu betrachten, wobei die kleinsten Varianten als Photonen in Erscheinung treten, die sich mit EM-Feldern verstärken und strukturieren lassen.

Mit vorwiegend mech. Mitteln kann man aber versuchen, das
zentrifugale Schwerefeld in ein Ruhesystem zu transponieren.

Das führt dann auf eine Form der Abschaltbaren Gravitation.

Gruss
Werner
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