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Fehlendes Puzzlestück zum Coler Magnetstromapperat?!
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sswjs



Anmeldedatum: 21.09.2008
Beiträge: 1133

BeitragVerfasst am: Mo Mai 28, 2012 4:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,


erst mal, Ecki, willkommen beim Mitschreiben. Smile
Ellen langer Text, da muss man sich ja richtig konzentrieren. Rolling Eyes

Machen wir's mal kürzer: Wir suchen eigentlich noch unbekannte Phänomäne.

Eine Idee hab ich zwar auch, aber die stößt, wen wundert's, auf massiven Gegenwind. Zumal sie sich eben nicht nur auf ein Gebiet, sondern auf alle Gebiete der Physik erstreckt. Coler's Ring mit externer Spule gleicht auf verblüffende Weise meiner Idee von einem Gravitationsrad. Man könnte sogar sagen der Aufbau ist identisch. Aber zurück zu den Phänomänen.

Hier mal ein paar neue Fotos meines Miniversuches:
Einmal recht und links:



Ups, jetzt fehlt der Nordpol? Oder Doch nicht?





Ich hoffe man kann die Markierung des einen Magneten erkennen.
sswjs
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Mo Mai 28, 2012 6:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Ecki

Zitat:
Vielleicht können wir noch mal loslegen?


Das könnte durchaus etwas schwierig werden, weil wir uns bereits
mit völlig anderen Problematiken beim Coler Converter auseinander
setzen und es für uns ein Rückschritt wäre. Cool
Wir hatten uns auch damals dazu entschieden, keine weiteren Details
im Forum zu Posten Exclamation

Zitat:
die möglicherweise variablen Kapazitäten in Ehren, aber was bewirken die 28 Magnetstäbe


Stromdurchleitete Magneten, oder Spulen auf Magneten nennt man
Linearitätsspulen und waren seinerzeit in jedem Röhrenfernseher
von nöten, um die Winkelgeschwindigkeit bei der Elektronenstrahl-
ablenkung zu korrigieren. Sollte man als R.-u.F.-techniker aber
kennen Rolling Eyes
Auch wenn ich pulsierende Gleichspannung durch einen Transformator
jagen möchte, muß ich magnetisierte Kerne verwenden, damit der
Gleichstrom den Kern nicht in die Sättigung treiben kann.
Elektrospule und Kern, haben hier grundsätzliche gegenpolige
Ausrichtung. Cool An der Sekundärwicklung entsteht dann eine
symmetrische Wechselspannung ohne Verzerrungen Cool

Zitat:
Zudem heißt es in der Überschrift ausdrücklich: „Method for
Generating Electrical Energy“, und nicht „Converting Electical Energy“.


Ich darf über ein Patent grundsätzlich drüber schreiben was ich will, das
hat keinen Einfluss. Es ist nur die Kategorie und die Ansprüche in
Textform auschlaggebend, den Rest darf man weg lassen Wink

Zitat:
Fließt Strom durch die Wicklung und durch den Magnetstab,
so ergibt sich im Inneren ein spiralförmiges Magnetfeld.


Das hatten wir Ende 2009 schon abgearbeitet, sieht dann so aus:

Youtubevideo: Magnet im radialsymmetrischen Leiterfled V1


Youtubevideo: Magnet im radialsymmetrischen Leiterfled V2


Haben wir einfach mit Ansys Metaphysics 12 simuliert Wink

Zitat:
finden sich hier evtl. Parallelen zur modernen Spintronik?.


Warum heißt beim Computer der Kernspeicher (Corememory) eigentlich
so?

Na weil die alten Computer, Magnetkerne als Speicher hatten Shocked
Ein frühes Stadium der Spintronik halt Wink

Zitat:
Stäbe aus Silberstahl besorgt (L 100 x D 10 mm), diese gehärtet, mit einer Lage bewickelt
und mit variabler Hochfrequenz aus einer dicken selbstgebauten MOSFET - Endstufe


Wir haben einfach Wellenstahl (Silberstahl) genommen, ist schon
gehärtet und auf geringste Toleranzen abgedreht und poliert Wink

Zitat:
Ich konnte zwar einige interessante Messungen machen, hänge aber bisher zuhause leider immer noch am öffentlichen Stromnetz Wink

Herzlich Willkommen im Club Wink

Zitat:
Ich werde Euch gerne über meine Versuche berichten, wenn
hier weiter Interesse daran besteht


Oh sehr gerne sogar, für die schnelle Einarbeitung in das Thema
ein kleiner Versuch:

1. Eisenkern/Stahlkern/ oder egal Eisenkern 100mm Länge / 15mm
Durchmesser, schön polieren und fettfrei machen Exclamation
2. 2-3 Lagen normales Schreibpapier 60-80g/m2 um den Kern
wicklen und nur mit Klebestift etc. Fixieren, KEIN Tesafilm Exclamation
3. Da Kupferdraht mit Seidenisolierung heute nicht mehr zu bekommen
ist, einen ungelackten Kupferdraht mit einem Wollfaden zusammen
über den Kern mit der Papierisolierung, wickeln und anschließend
den Wollfaden entfernen, so dass eine Spulenwicklung aus ungelacktem
Kupferdraht entsteht Exclamation
4. Jetzt die Eisenkernspule 24h ruhen lassen und dann mit einem
hochohmigen Voltmeter/Oszilloskop, die Spannung mal zwischen
Spule und Kern messen Exclamation
5. Das ganze ein zweites mal bauen aber den Wicklungssinn diesmal
umkehren Exclamation
6. Die Spulen jetzt jeweils Außen mit dem Kern elektrisch verbinden,
den anderen Spulenanschluß offen lassen.
7. Jetzt nochmal die Spannung zwischen Spule und Kern messen, muß
jetzt gute 0V betragen Wink
8. Beide Kerne jetzt elektrisch miteinander verbinden und die beiden
offenen Spulenanschlüsse über eine kleine Kapazität verbinden Rolling Eyes
Die Kapazität sollte zur Gesamtinduktivität eine Serienresonanzfrequenz
von ca. 120kHz bilden Shocked
9. Durch ein äußeres Feld (Elektro- oder Permanetmagnetfeld) jetzt
beide Kerne durchfluten und mit der Feldstärke (Bias) etwas
rumspielen, bis der Arbeitspunkt gefunden wurde.
10. Die DC Spannung an der Kapazität ggf. prüfen, ob diese
saubere 0V beträgt, wenn nicht ist die DC Spannung noch asymmetrisch
und die Verstärkung verzerrt.

Ich gebe zu das es etwas fummelig ist, der Aha-Effekt wenn die
Schaltung anschwingt, aber um so größer sein wird. Very Happy

Die Theorie zum warum gibts hier:

Magnetic Amplifier - another lost technology U.S. Navy 1951 (.pdf-Link)

Die Bias Regelung bei mag. Verstärkern wurde in der Regel von einer
Gleichstromspule erfüllt, es geht aber auch mit einem Permanetmagnetfeld
und Luftspalten zur Flussregulierung.
Der Input kommt über den Kernstromkreis zustande und stellt nur
eine Windung da. Der modulierte Sekundärstrom entsteht in der
äußeren Sekundärwicklung, der gleichphasig mit dem Kernstromkreis
verschaltet ist, daher haben wir hier einen
,,Mitgekoppelten-Magnetischen-Gegentakt-Verstärker'' vor uns. Confused

Techniker wissen was das ist Laughing

Gruß Dodes Wink
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Ecki



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BeitragVerfasst am: So Jun 10, 2012 3:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Verzeihung, hoffentlich komme ich nicht jedesmal erst nach 2 Wochen wieder zum Schreiben...
Hatte allerdings Zeit, über Dodes' vorgeschlagenen Versuch nachzudenken.

Wenn ich das richtig verstanden habe, darf zwischen blankem Eisen und Kupfer nur offenporiges Material sein, wie z. B. Papier.

Wenn man nach dem Bewickeln nicht warten will, könnte man
das Gebilde auch oberflächlich mit einem Zerstäuber einnebeln?
Vorher noch einen Tropfen Zitronensaft dazu?
Der Magnetstromapparat ist also ein Wechselrichter,
angetrieben von galvanischen Elementen?

Wenn ja, dann ist sehr naheliegend, daß das Gerät von Norrby
ebenfalls so eine Funktion hatte
- und Coler's großer Stromerzeuger vielleicht ebenso?
Bliebe zumindest die sehr interessante Technologie übrig.

Was mich aber noch immer grübeln läßt, ist, daß der asymmetrische Sättigungseffekt im magnetisierten Kern, den z. B. eine Linearitätsspule erzeugt, bei einem bewickelten Stahlmagnet nur sehr schwach ausgeprägt ist.

Und daß sich die Induktivität der Spulenwicklung durch einen Strom längs durch den Magnetstab nur sehr schwer steuern läßt,
dazu braucht es schon ordentlich Ampere,
von Verstärkung keine Rede.
Die Transduktortechnik hatte man m. E. 1920 schon wesentlich weiter entwickelt.

Interessant fand ich bei meinen Versuchen, daß die Induktivitäten beim Stahlmagneten in einem Punkt ihre Maxima haben:
NICHT, wenn man den Kern durch Anlegen der Koerzitivfeldstärke von außen neutralisiert,
sondern dann, wenn man ihn mit einer Feldstärke gleichen Betrages in seiner ursprünglichen Magnetisierungsrichtung unterstützt.

Was ja auch passiert, wenn man einen magnetischen Kreis mit Permanentmagneten schließt.

Sswjs, wie ist das mit dem magnetischen Tor? Bilden die Einzelmagnete auch einen Kreis?
Ich kann zwar eine Markierung erkennen, aber keine Richtung..

Schönen Gruß,
Ecki
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Dodes



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BeitragVerfasst am: So Jun 10, 2012 6:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ecki hat Folgendes geschrieben:
Wenn ich das richtig verstanden habe, darf zwischen blankem Eisen und Kupfer nur offenporiges Material sein, wie z. B. Papier.


Jepp, genau das ist der springende Punkt. Coler hat vermutlich nie
bemerkt das sich zwischen äußerer Kupferwicklung und Eisenkern
eine Gleichspannung aufbaut. Wenn man sich den Aufbau seiner
Kerne genauer anschaut (Skizze BIOS), dann bemerkt man,
das unter der Wicklung, immer erst ein Anschlußdraht zum Kern
verläuft. Um diesen Draht unter die Wicklung zu bekommen, mußte
Coler zuerst den Draht an den Kern löten und dann von der
Gegenseite her die Wicklung drüberlegen. Da die Wicklung
immer vor dem Bewickeln kontaktiert wurde, konnte er auch
nie eine Gleichspannung feststellen, da er diese ja zuvor
kurzgeschlossen hatte Wink

Zitat:
Wenn man nach dem Bewickeln nicht warten will, könnte man
das Gebilde auch oberflächlich mit einem Zerstäuber einnebeln?
Vorher noch einen Tropfen Zitronensaft dazu?


Jepp, der Zitronensaft ist geil, da sagst Du was, das Papier war
fürher säurehaltig, hatte also einen niedrigen PH-Wert, das könnte
zu unserem Papier heute, das ganze natürlich noch viel stärker
angefeuert haben Wink

Zitat:
Der Magnetstromapparat ist also ein Wechselrichter,
angetrieben von galvanischen Elementen?

Wenn ja, dann ist sehr naheliegend, daß das Gerät von Norrby
ebenfalls so eine Funktion hatte
- und Coler's großer Stromerzeuger vielleicht ebenso?


Wir haben ein Reihe von Maschinen nach genau diesem Ansatzpunkt
untersucht und sind daher zu 99,9% sicher, das genau das die
geheimnissvolle Energiequelle ist. Es war übrigends auch bei uns
eine Zufallsentdeckung! Wir haben die Kerne und und den Spulendraht
immer wiederverwendet und genau das hat dazu geführt, das der
Lackdraht an seiner Isolierung porös wurde und bei älteren Kernen
uns beim entfernen des Papierüberzugs auffiel, das dieser extrem
starken Flugrost(Rostflecken) angesetzt hatte, obwohl es im Labor
nur normale Luftfeuchte gab. Es dauerte dann noch eine weile, bis
wir auf den Trichter kamen, das es sich hier um ein kurzgeschlossenes
elektrochemischen Trockenelement handelte Wink

Zitat:
Bliebe zumindest die sehr interessante Technologie übrig.


Nun, es gibt einige Audioverstärker für Liebhaber mit dicken
geldbeutel, die genau dieses Technik nutzen Wink

Zitat:

Was mich aber noch immer grübeln läßt, ist, daß der asymmetrische Sättigungseffekt im magnetisierten Kern, den z. B. eine Linearitätsspule erzeugt, bei einem bewickelten Stahlmagnet nur sehr schwach ausgeprägt ist.

Und daß sich die Induktivität der Spulenwicklung durch einen Strom längs durch den Magnetstab nur sehr schwer steuern läßt,
dazu braucht es schon ordentlich Ampere,
von Verstärkung keine Rede.


Ja, Du darfst jetzt nicht erwarten das hier hunderte von Ampere
entstehen, es sind nur Leistungen von einigen mW, die aber durch
die Resonanzschwingung im Schwingkreis, ordentlich auf
Spannung gebracht wurden, bei jedem hin- und herschwingen des
Stromes, wurde die Amplitude ein bißchen mehr verstärkt, ich denke
das die Verstärkung hier so um die 1,1 bis 1,3-fach liegt, durch
Verluste im Kern etc. schaukelt sich die Amplitude nur langsam hoch.
Wie bei einer akkustischen Mitkopplung mit Mikrofon, wenn man den
Verstärker richtig einstellt, steigt die Amplitude hier auch nur
langsam an und fiept er dann kräftig Wink

Zitat:
Die Transduktortechnik hatte man m. E. 1920 schon wesentlich weiter entwickelt.

Interessant fand ich bei meinen Versuchen, daß die Induktivitäten beim Stahlmagneten in einem Punkt ihre Maxima haben:
NICHT, wenn man den Kern durch Anlegen der Koerzitivfeldstärke von außen neutralisiert,
sondern dann, wenn man ihn mit einer Feldstärke gleichen Betrages in seiner ursprünglichen Magnetisierungsrichtung unterstützt.

Was ja auch passiert, wenn man einen magnetischen Kreis mit Permanentmagneten schließt.


Ja wenn man sich ein bißchen in diese Technik einliest, wird man
darüber stolpern, das die ganz gerne Magnete als Kerne verwendet
haben, wegen der magnetisch steilen Kennlinie des Materials,
weil genau dieses Asymmetrie nämlich die Verstärkung bewirkt,
genau wie beim Transistor. Ja und vermutlich waren hier wer
weiß was für Magnete im einsatz, die einfach entmagnetisiert wurden,
weil man das hartmagnetische Material als Kern brauchte, andere
haben dann wohl bemerkt, dass es auch mit Magneten direkt
funktioniert, wenn man diese asymmetrisch ansteuert.

Gruß Dodes
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Ecki



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Beiträge: 3
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BeitragVerfasst am: Di Jun 12, 2012 8:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Servus Dodes,

mir sind da noch ein paar Gedanken gekommen:

Um eine elektrische Schwingung anzuregen braucht man Strom und ein einfaches Bauteil
mit einem rückläufigen Kennlinienbereich, eine „krumme“ Kennlinie alleine reicht nicht.
Mit einer Zenerdiode kann man meines Wissens nach keinen Oszillator bauen, aber mit einer Tunneldiode,
deren Kennlinie teilweise einen negativen differenziellen Widerstand zeigt.

Wenn der Kern einer Spule durch den Magneten selbst gebildet wird, hartmagnetischer Kern also,
könnten sich durch Hysterese-Effekte solche Bereiche ausbilden, und dann passiert das,
was bei Euch passiert ist, es oszilliert mit Kondensator !?

Der Strom längs durch den Kern könnte die Ummagnetisierungsverluste etwas verringert haben,
weil die Elementarmagnete durch ein zusätzliches, orthogonales Magnetfeld bei der „Kehrtwende“
dazu gebracht werden, sich gleichsinnig zu drehen, nicht wild durch alle Richtungen, siehe

http://www.fedoa.unina.it/148/1/d_Aquino_thesis.pdf

ab S. 42 unten, „Magnetization switching process“, bzw. ab S. 48 „Precessional switching“.

Bin hier selber noch am studieren, sehr interessant, das Ganze.
Die Schwärme an Integral-Gleichungen lese ich „äusserst zügig“, ich glaube denen auch so Smile

Schönen Gruß,
Ecki
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sswjs



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BeitragVerfasst am: Di Jun 12, 2012 9:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

Zitat:
Sswjs, wie ist das mit dem magnetischen Tor? Bilden die Einzelmagnete auch einen Kreis?
Ich kann zwar eine Markierung erkennen, aber keine Richtung..
Hier findest du mal die kleinere Version:

http://forum.hcrs.at/viewtopic.php?t=1000&postdays=0&postorder=asc&start=47

In diesem Thread haben Dodes und ich über magnetische Phänomäne diskutiert.



Ach ja, sind alles Ringe
sswjs

Edit: Dodes, ich hab verdammt lange in meinen Uraltsicherheitskopien gesucht und das gefunden:

Es zeigt angeblich die Spezialspule, welche Dingle bei seinem Wasserauto verwendet haben soll. Im Gegensatz zu deiner Konstruktion wird diese Spule aber von einer Lichtmaschine gespeist.
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Mi Jun 13, 2012 11:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ecki

Ja nenn das Ding doch beim Namen, es ist ein Van der Pol Oscillator (Link)

sswjs hat Folgendes geschrieben:
Es zeigt angeblich die Spezialspule, welche Dingle bei seinem Wasserauto verwendet haben soll. Im Gegensatz zu deiner Konstruktion wird diese Spule aber von einer Lichtmaschine gespeist.


Hi Sswjs,

ja das Wassermolkül ist ein starker Dipol und läßt sich mit EM-Wellen
sehr gut anregen -> Microwelle. Ich vermute das es zu einem
Überlagerungseffekt kommt, es wird statische als auch dynamische
Energie (E-Feld/EM-Feld) genutzt, um das Wassermolekül zu
spalten. Ich denke das dieses Methode nur effektiver ist als reine
Elektrolyse, aber dennoch einen Wirkungsgrad <<1 hat Wink

Aber die ganzen HHO-Generatoren, nutzen einen schichtweisen
Aufbau zur Elektrolyse, der effektiver ist als ein Plattenpaar allein.

Warscheinlich wird dem H2O Molekül durch das hin- und herschaukeln
einfach nur übel und wenn es sich grade übergeben will, bekommt es
durch das E-feld einen tödlichen Schlag versetzt Laughing

Interessanter wäre es aber, neue Speicherzellen zu entwicklen
wie z.B. eine Natriumchlorid-Zelle, damit es endlich kostengünstig
mit der Elektromobilität voran geht Cool

Gruß Dodes Wink
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sswjs



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BeitragVerfasst am: Mi Jun 13, 2012 9:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,


Dodes hat Folgendes geschrieben:
Interessanter wäre es aber, neue Speicherzellen zu entwicklen
wie z.B. eine Natriumchlorid-Zelle, damit es endlich kostengünstig
mit der Elektromobilität voran geht Cool
Dodes, für mich wäre diese Entwicklung ein Irrweg. Als Zwischenlösung zu akzeptieren, auf Dauer löst das aber unser allgemeines Energieproblem nicht.

Besser würd ich es finden, daß du mal untersuchst, ob deine Konstruktion auch zum Wasserpalten taugt. Rolling Eyes


Atom-(Spalt-)Energie in Akku's zu pressen ist für mich der Irrweg schlechthin...
sswjs
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Dodes



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BeitragVerfasst am: Do Jun 14, 2012 4:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

sswjs hat Folgendes geschrieben:
Besser würd ich es finden, daß du mal untersuchst, ob deine Konstruktion auch zum Wasserpalten taugt.


Was diese Technik angeht liegt da noch was im Dunkeln. Pflanzen können dank eines Enzyms und der Fotosynthese, extrem effektiv mit Solarenergie
direkt Wasser aufspalten, um Energie zu gewinnen. Dieses Verfahren zu synthetisieren, wäre eine Lösung. Leider ist bis heute nicht klar,
warum und wieso es mit diesem Enzym möglich ist, bis zu 1000 H2O Moleküle/s aufzuspalten Exclamation

Zitat:
Atom-(Spalt-)Energie in Akku's zu pressen ist für mich der Irrweg schlechthin...


Also ich würde mir sofort einen Atom-(Spalt-)Energiegenerator in den Keller stellen, wenn die Urannachfüllpacks, dann nicht so ausarten wie
bei den Tintenstrahldruckerpatronen, mit Zählchips und inkompatiblen Bauformen .... Wink

Gruß Dodes
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sswjs



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BeitragVerfasst am: Fr Jun 15, 2012 11:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,


Dodes hat Folgendes geschrieben:
Was diese Technik angeht liegt da noch was im Dunkeln. Pflanzen können dank eines Enzyms und der Fotosynthese, extrem effektiv mit Solarenergie
direkt Wasser aufspalten, um Energie zu gewinnen. Dieses Verfahren zu synthetisieren, wäre eine Lösung. Leider ist bis heute nicht klar,
warum und wieso es mit diesem Enzym möglich ist, bis zu 1000 H2O Moleküle/s aufzuspalten
Hm, es liegt also einiges im Dunkeln? Ich würde meinen, obwohl hier zur Wasserspaltung Photonen benutzt werden, liegt alles noch im Dunkeln.


Dodes hat Folgendes geschrieben:
Also ich würde mir sofort einen Atom-(Spalt-)Energiegenerator in den Keller stellen, wenn die Urannachfüllpacks, dann nicht so ausarten wie
bei den Tintenstrahldruckerpatronen, mit Zählchips und inkompatiblen Bauformen
Na ja, die "Yellow Cakes" kannst du dir so pressen, wie du sie brauchst. Bevor du dich aber an diese vermeindlich "saubere" Sache wagst, empfehle ich dir mal der ehemals drittgrößten Uranmine der Welt einen Besuch abzustatten. Sie wird gerade im Zuge des Rückbau's saniert. Kosten bisher 20 Milliarden(!) Euro in den 20 Jahren seit der Stillegung. Voraussichtlich werden noch einmal 20 Jahre und 20 Milliarden bis zu endgültigen Sanierung gebraucht.
Nicht zu vergessen das Uranhexafluorid, was du zur Anreicherung brauchst, das ist doch mal so was von umweltverträglich. (*HUST, Hust, hust*)



Ach und ja, der Mist liegt sozusagen bei mir direkt vor der Haustür...
sswjs
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Energizer86



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BeitragVerfasst am: Do Jun 28, 2012 5:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute!

Melde mich nach langem wieder zurück Smile

Hab mal wieder etwas (interessantes?) gefunden, was haltet Ihr davon:
http://jnaudin.free.fr/html/mmcgen.htm
https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=bibdat&docid=CZ000000284333B6
https://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=bibdat&docid=FR000002680613A1

Hab noch nie davon gehört, das Eisen 56 mittels solch einem "einfachen" Aufbau in Eisen 54 umwandeln kann?!

Kann jemand Französisch oder Tschechisch Laughing

Aber scheinbar ist es doch nicht so einfach oder wieder mal nur ein Messfehler, würd's ja sonst schon geben oder? Very Happy

Wäre aber ein schöner Gedanke, wenn man anstatt Uran Brennstäben nur mehr Eisen benötigen würde Cool

Weiß jemand mehr darüber?

Grüße Energizer
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Dodes



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Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Sa Jun 30, 2012 9:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Energizer.

Das Anmeldedatum war im Jahre 1991 und jetzt haben wir 2012,
es scheint so genial einfach und wirkungsvoll zu sein, das es in
mehr als 20 Jahren nie zur marktreife gelangt ist bzw. sich die
Wissentschaftler darüber die Mäuler zerreißen Wink

Ist ganz klar eine Luftnummer für mich Cool

Gruß Dodes
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