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Vorstellung und erste Frage

 
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Gigavolt



Anmeldedatum: 12.02.2012
Beiträge: 2
Wohnort: 32457/Porta Westfalica

BeitragVerfasst am: Fr Feb 17, 2012 9:15 pm    Titel: Vorstellung und erste Frage Antworten mit Zitat

Hallihallo,

Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich bin Daniel, 16 Jahre alt und komme aus Porta Westfalica wo ich auch zur Schule (Gymnasium) gehe.

Ich beschäftige mich Hobbymäßig stark mit Elektronik, also bin Ich eigentlich eher der „Schwachstromfanatiker“, wie mich mein Vater (Elektriker) aus Spass manchmal nennt Wink
Ich habe bereits einige Teslaspulen aufgebaut und mit HV-Schaltnetzteilen beschäftigt und mir ist jetzt durch zufall ein Zeilentrafo in die Hände geraten, den ich jetzt erstmal testen und dann an dem 40kV Labornetzteil benutzen möchte.

Jetzt habe ich schon Google befragt, bekomme aber keine vernünftigen Ergebnisse, was für ein Trafo das denn nun ist, und wie die Pins belegt sind.

Könnte mir jemand sagen, wo ich noch nach diesem Trafo suchen könnte?

Auf dem Trafo sind lediglich folgende Angaben:
DFBTEC001-8001
LCE CF1048A A
LOT NO. HH26

Und weiter hinten:
TLF063-12-39
771210

Nach der FBT und TLF Nummer habe ich ohne Erfolg gesucht
Ich hoffe jemand kann mir vielleicht weiterhelfen, wäre schön...

MfG
Daniel
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2012 11:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlich Willkommen Gigavolt.

Zu deinem Zeilentrafo, es ist völlig normal das man zu den meisten DST nichts findet, da muß man kreativ sein Wink
1. Woher stammt das Teil? TV oder PC-Monitor, TV-Modelle: 16-32kHz PC-Monitor: 80-180kHz Betriebsfrequenz / Berechnung: Zeilenauflösung * Bildwiederholfrequenz.
2. Belegung ermessen: Multimeter schnappen und an den Anschlußpunkten unten Durchgangswiderstände ermitteln, damit weiß man schon, wie die Wicklungen zwischen den Pins verschaltet sind.
3. Wicklungen vermessen: 10Wdg. über den Ferritkernbereich oben werfen und mit z.B. 5V /20kHz treiben, dann unten an den Anschlußpunkten, die Ausgangsspannungen zwischen den Pins ermitteln (bis einige hundert Volt Exclamation ). Damit kann man das Übersetzungsverhältniss der Wicklungen ermitteln.
4. Gemessene Ausgangsspannung zwischen zwei Pins durch Widerstandswert der selbigen teilen und notieren. Die Pin-Paarung mit dem höchsten Wert, ist jetzt die beste Leistungswicklung Wink

Du kannst, aber auch einfach 2x5-8Wdg. Draht >1mm2 oben über den Ferritkern werfen und darüber dann den DST mit 10-30V DC symmetrisch treiben, dabei aber an die richtige Frequenz für den DST denken.

Gruß Dodes
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Ewald



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Beiträge: 175
Wohnort: Oberösterreich

BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2012 11:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Der Zeilentrafo stammt übrigens aus "dieser Liga"
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Dodes



Anmeldedatum: 05.04.2008
Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2012 11:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Gigavolt

Also mit 100-150kHz das Teil treiben, ist nen Monitor DST.

@Ewald

Danke Wink
_________________
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Gigavolt



Anmeldedatum: 12.02.2012
Beiträge: 2
Wohnort: 32457/Porta Westfalica

BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2012 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlichen Dank erstmal für die Grundinfos!

Der Trafo ist aus einem Computermonitor, einem 21 Zoller.
Leider habe ich keine Infos, welches Modell es war, daher kann ich keine Angaben über die Frequenz machen.

Ich habe mir den restlichen fetzten Platine mal angesehen und kann zumindest sagen, dass Pin 1,2 und 10 nicht belegt sind. Ausserdem liegt Pin 8 auf Masse.

Beim betrachten der Unterseite ist mir ausserdem aufgefallen, das an 2,3,4 und 5 verhältnismäßig dicke Drähte angelötet sind.

Ausserdem habe ich einfach mal meinen „Elektroschocker“ (http://mosfetkiller.de/?s=elektroschocker) an dem HV-Ausgang gehalten und bekam aber an Pin 7 den stärksten und längsten Funken.

Ein weiteres Problem ist, das ich 3 Potis für Screen (?) und horizontalen und vertikalen Fokus habe, von denen ich nicht weiß, wie ich sie einstellen muss.

Grüsse
Daniel
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Dodes



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Beiträge: 761
Wohnort: Dortmund Technologiezentrum

BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2012 1:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gigavolt hat Folgendes geschrieben:
Der Trafo ist aus einem Computermonitor, einem 21 Zoller.
Leider habe ich keine Infos, welches Modell es war, daher kann ich keine Angaben über die Frequenz machen.


Du hast dir doch schon selbst die Antwort gegeben Exclamation Nimm für den Anfang so 700mV/120kHz aus nem Frequenzgenerator, damit auf eine Audio NF Endstufe mit ,,Souce Direct'' (Überbrückung Klangreglung)Schaltung gehen und an den LS-Ausgang dann die 5 Überwurfwindungen am Ferritkern anschließen. Über den LS-Regler kannst dann locker 0-42Vp regeln und mit dem Frequenzgenerator 50-200kHz ein bißchen spielen. Beim 21'' sollten bei Eigenresonanz des DST bis an die 60kV locker möglich sein, Versuch macht hier klug Wink
Auf die Inneren Wicklungen würde ich verzichten, ne eigene Überwurfprimärwicklung aus 1,5mm2 oder 2,5mm2 Elektrodraht mit 5-10Wdg. , hat hier die besten Werte.
Wenn du dann das HV-Maximum ermittelt hast, brauchste dann für die Werte nur noch die passende Ansteuerschaltung bauen.
Und den DST unbedingt symmetrisch treiben, DC Pulse treiben den Kern zu schnell in die Sättigung, damit gewinnt man dann keinen Preis Wink
Die Potis für Screen und Fokus, kannste ignorieren die verändern nur die Spannung an den zusätzlichen Kabelausgängen, meist weiß oder schwarz.

Gruß Dodes
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