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Statischer und Dynamischer Druck???

 
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Stebinski



Anmeldedatum: 01.10.2005
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Mi Jan 25, 2012 10:22 pm    Titel: Statischer und Dynamischer Druck??? Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich Frage mich wie hoch der Druck in einem Rohr ist, wenn an einem Ende
Wind mit vielleicht 60 km/h quer zum Rohr weht und am anderem Ende nur
Statischer Druck herscht(also kein wind weht). Ok mich würde Interessieren
, wenn man eine Kleine Turbine einbauen würde, wievie Energie man daraus
ziehen könnte b.z.w Welche Druckdifferenz entsteht.

Gruß Stebinski
_________________
Für das Perpetuum Mobile, ist scheinbar Paradox, der Energieerhaltungssatz nötig.
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Rolof



Anmeldedatum: 18.02.2009
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: Do Jan 26, 2012 10:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Druckdifferenz kannst Du ausrechnen wenn:

Du weißt, wie lang das Rohr ist

den Verlustbeiwert kennst ( Reibungszahl )

den Rohrdurchmesser kennst

den Unterschied zwischen einem idealen Gas und der Realität berücksichtigst

die Temperatur und den Druck des Gases kennst

und berücksichtigst, ob das Rohr gerade ist oder eine andere Form hat.




Gruß, Rolof
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Stebinski



Anmeldedatum: 01.10.2005
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: Fr Jan 27, 2012 11:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

OK!
Das Rohr soll 50m lang sein, das Gas ist Luft mit einer Dichte von 1,2
kg/m^3 und Temperatur um 273K-300k und 101325 Pa der
Rohrdurchmesse soll etwa 1 bis 2m sein. Reibungszahl Meinst du die
Reynolds-Zahl?
_________________
Für das Perpetuum Mobile, ist scheinbar Paradox, der Energieerhaltungssatz nötig.
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Palle



Anmeldedatum: 07.02.2012
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: Do Feb 09, 2012 8:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stebinski
Ich habe jetzt dein Aufbau nicht ganz verstanden. Aber du kannst auf alle Fälle die Bernoulli-Gleichung anwenden.

Code:
p_stat1+ rho/2*(c_1)^2+roh*g*h_1 = p_stat2+ rho/2*(c_2)^2+roh*g*h_2+p_v


- Du solltest die Systemgrenzen am Anfang und Ende deines Rohres legen.
- p_stat ist der statische Druck am Anfang und Ende (des Systems)
-Das Roh ist die Dichte deiner Luft. (Als erste Näherung kannst du ja annehmen das die Dichte konstant ist.)
- Das c ist die Geschwindigkeit der Luft am Anfang und Ende (des Systems)
- Wenn du dein Rohr waagerecht legst kannst du roh*g*h rauskürzen - also zu null setzen

- p_v ist der Verlustterm der setzt sich zusammen aus den Verlusten durch die Rohreibung (Lamda) und durch Einbauten (Zeta) (Rohrkrümmer, Verteiler etc.)
Code:
p_v =roh/2*c^2*(lambda*l/d + Zeta)


-Die Verlust durch Einbauten (Zeta) kannst du Vernachlässigen da du ja keine Einbauten hast.

-Die Schwierigkeit ist es jetzt Lambda zu bestimmen.
Dafür musst du als erstes die Reynolds-Zahl bestimmen. (Die Reynolds-Zahl gibt Auskunft darüber ob sich eine Strömung laminar oder turbulent verhält.
Code:
RE=roh*L*c/eta

L=Länge deiner Rohre;
c= Geschwindigkeit (am besten die Anfangsgeschwindigkeit - ist pessimistischer)
eta = dynamische Viskosität am besten mal Googeln da gibt es reichlich Tabellen auch für Luft. (Sie ist Temperaturabhängig)
- jetzt benötigst du noch den Wert für die Rauhigkeit k deiner Rohre
(z.b. hier http://www.schweizer-fn.de/stroemung/rauhigkeit/v2_rauhigkeit.htm)

Jetzt hast du zwei Möglichkeiten
1. Ins "Moody-Diagramm" gehen und dir da dein Lambda ablesen mit Re auf der x-Achse und (je nachdem welches Diagramm) k/d oder d/k auf der linken Seite der Y-Achse
2. Oder je nachdem wie hoch dein x=Re*k/d ist
x<65 Formel nach Blasius
65<x<1300 Formel nach Prandtl und Colebrook
x>1300 Formel nach Nikuradse
(einfach nach mal den Formeln googeln - bin zu faul die hier alle Reinzuschreiben)
Die Formel nach Prandtl kann man nur numerisch lösen. Aber mit Excel kein Problem.

So dann solltest du alles haben
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