forum.hcrs.at Foren-Übersicht forum.hcrs.at
Freier Gedankenaustausch zur
HCRS Home Labor Page

 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Zeilentrafo in Metallkugel ?

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Elektrotechnik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Denker



Anmeldedatum: 11.03.2008
Beiträge: 519
Wohnort: Bayern 91

BeitragVerfasst am: Di Apr 12, 2011 11:18 am    Titel: Zeilentrafo in Metallkugel ? Antworten mit Zitat

Hi,

nachdem ich diesen fremderregten Bandgenerator gesehen habe:
http://www.rapp-instruments.de/static-machines/vandegraff-generators/machine_2/machine2.htm

Wollte ich mal fragen ob man nicht den Zeilentrafo direkt in die Hohlkugel einbauen kann ?

Ohne elektrische Verbindung um den ZT vor den schlagartigen Entladungen zu schützen, die Kugel wird sich auch durch die Sprühentladung von an den ZT angebrachten Spitzen aufladen.

Oder wird sich die Kugel dann nur auf die Spannung des ZT aufladen ?


LG
Sandro
_________________
Die Frage ist nicht ob es funktioniert, sondern wie !
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Sowasaberauch



Anmeldedatum: 09.04.2008
Beiträge: 833

BeitragVerfasst am: Sa Apr 16, 2011 6:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist dann ja eigentlich ziemlich ähnlich dem Prinzip, welches ich hier ja Mal als Windegenerator-System postuliert habe.
Wobei ich eben nicht verstehe wieso man sich die Mühe macht und die Sprühentladungen direkt aus der HV Quelle generiert, da dies eine ziemliche Energieverschwendung ist. Es ist IMHO viel besser, wie in meiner Version (oder beim Pelletron), wenn man mit der Spannungsquelle nur ein E-Feld erzeugt, sodass eine geerdete Spitze dann per Influenz Sprühentladungen abgibt. Denn so braucht die HV Spannungsquelle idealerweise keinen Strom.
Der Motor bewegt die Ladungen dann viel energieeffizienter entgegen der Feldkraft.
Oder eben wie bei meinem Windgenerator, bewegt dann der Wind die Ladungen entgegen dem E-Feld.

Meine mittlerweile "verbesserte" Version davon besteht nur noch aus 2 Metallgittern. Eines isoliert, das andere nicht.
IMHO müsste es damit schon möglich sein erheblich preisgünstiger Windstrom zu produzieren als mit den bisherigen Propellern. Da man keine Generatoren und Riesenmechaniken braucht, sondern nur einfach grosse Metallgitter und etwas, was dann den HV DC Strom in Niedervolt AC umwandelt (z.B. Farnsworth Multipactor Tube).
Zudem ist die Gesamt-Umsetzungs-Effizienz einiges höher als bei den Propellern. Bei der Gitter-Variante würde es z.B. keinen Sinn machen mehrere hintereinander zu stellen, denn ein Gitter bremst den Wind schon bis ans Maximum der Effizienz. Das Ganze ist dann einfach regelbar durch die HV-Spannungsquelle am isolierten Gitter. Sodass man bei jeder Windstärke das Optimum rausholen kann.
Aber ich bin wohl etwas abgeschweift...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
peterh



Anmeldedatum: 26.05.2011
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: Sa Mai 28, 2011 10:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Den Gedanken hatte ich auch schon Wink

Schlicht: Die Spannung wird nicht höher werden als die Spannung des ZTs.

Wenn man eine Ladung in den feldfreien Innenraum eines Hohlkörpers einbringt, dann fliesst sie nach aussen. Wenn der Hohlkörper schon vorher gleichnamig geladen war, dann erhöht sich dabei auch die Spannung.
Um die Ladung hineinzubringen, muss man Arbeit leisten, denn man muss die abstossende Kraft überwinden.

Ein Hohlkörper, in dem sich ein geerdeter Zeilentrafo befindet, ist aber kein Hohlkörper. Sein Innenraum ist nicht feldfrei. Das ist dann eher so eine Art Kugelkondensator. Den kann man nur auf die Spannung der Spannungsquelle aufladen. Ob die Spannungsquelle dabei ausserhalb oder innerhalb des Hohlraumes ist, ist egal. Entscheidend ist dass man das dann als einen Kugelkondensator begreifen muss, der mit einer Spannungsquelle in Serie geschaltet ist.

Man muss das gedanklich in eine zeitliche Reihenfolge bringen, dann löst das scheinbare Paradoxon auf.

1. Man hat einen geladenen Hohlkörper. Sein Inneres ist leer und feldfrei.
2. Man bringt einen geladenen Körper ein. Nun ist das Innere nicht mehr leer und nicht mehr feldfrei, denn das Feld der Probeladung ist darin.
3. Man berührt die Innenwand des Hohlkörpers. Die Ladungen fliessen nach aussen und der Innenraum ist wieder feldfrei, aber nicht leer.
4. Man holt die Probeladung heraus und sie ist entladen.

Würde sich ein geerdeter Körper schon vorher in dem geladenen Hohlkörper befinden, dann kann das so nicht funktionieren, denn dann ist der Innenraum ja nicht feldfrei. Man hat dann /nicht/ einen Faradaybecher vor sich.



Wink

Peter
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    forum.hcrs.at Foren-Übersicht -> Elektrotechnik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.


CrackerTracker © 2004 - 2017 CBACK.de

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de